Jobcenter Düsseldorf

Beim Jobcenter Düsseldorf und der örtlichen Agentur für Arbeit (BA) waren Anfang 2020 rund 22.000 Menschen arbeitslos gemeldet. 2,5 % mehr Menschen als noch im letzten Jahr hatten Arbeit und der Trend sieht weiter gut aus.

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Das Jobcenter Düsseldorf in Zahlen

Derzeit leben in der Landeshauptstadt 612.000 Einwohner. Damit ist Düsseldorf die zweitgrößte Stadt in Nordrhein-Westfalen. Die Arbeitslosenquote Anfang 2020 betrug 6,5 % und liegt damit knapp über der Gesamtarbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen von 6,4%. Im September 2019 gab es rund 6.500 Langzeitarbeitslose in Düsseldorf. Das bedeutet, dass knapp jeder dritte Arbeitslose für längere Zeit aus dem Arbeitsmarkt ausgeschieden ist.

Wohnkostenlücke in Düsseldorf ist 300 EUR größer als anderswo

Die Mietobergrenzen wurden im November 2018 angehoben. Alleinstehende bekommen jetzt maximal 459 EUR im Monat. Dies beinhaltet die Nebenkosten, aber nicht die Heizkosten. Die Mieten sind aber auch in Düsseldorf stärker gestiegen als die Mietobergrenzen, so dass auch dort viele Menschen, die Hartz 4 oder Sozialhilfe beziehen, von ihrem Regelsatz einen Teil ihrer Miete bezahlen müssen.

In Düsseldorf betrifft diese Wohnkostenlücke 16,1 % der Bedarfsgemeinschaften. Zwar sind hier schon viele Menschen betroffen, doch immerhin weniger als im Bundesdurchschnitt von 19,2 %. Die Haushalte aber, die betroffen sind, müssen besonders viel zubuttern. Im Schnitt fehlen den Betroffenen 1.270 EUR – fast 300 EUR mehr als den BGs in Deutschland durchschnittlich fehlt. Die gute Nachricht ist aber: Widersprüche und nötigenfalls Klagen lohnen sich in diesem Bereich besonders. Die Mietobergrenzen der meisten Kommunen halten einer Überprüfung vor Gericht nicht stand.

Häufigste Fehler beim Jobcenter Düsseldorf

Strenge Mietobergrenzen für Hartz 4-Empfänger sind ein Problem bei den Kosten der Unterkunft (KdU) im Jobcenter Düsseldorf, allerdings nicht das einzige. Oft werden die Bedarfe falsch insgesamt falsch berechnet. Wegen zu hoher Wohnkosten werden dann Kostensenkungsverfahren durchgeführt, bei denen eine Senkung von Miet-und Heizkosten innerhalb von 6 Monaten verlangt wird. Weil Heizkosten oft spät im Nachhinhein abgerechnet werden, ist eine derartig schnelle Kostensenkung kaum möglich – deswegen ist dieses Verfahren nicht rechtens.

Eltern sollten die Spalte in ihrem Bescheid, in dem die Bedarfe ihrer Kinder berechnet werden, genau studieren. Denn oft wird das Schulstarterpaket falsch berechnet oder vergessen. Auch die Erstattung der Kosten für Schulbücher läuft nicht reibungslos.

Auch bei Aufhebungs- oder Erstattungsbescheiden ist Vorsicht geboten. Oft verwendet das Jobcenter hier einen falschen Zeitraum. Das macht den Bescheid ungültig. Diese falsche Setzung der Zeiträume wirkt sich in der Regel zum Nachteil der Leistungsempfänger aus. Bescheide vom Jobcenter Düsseldorf sind insgesamt häufig ungenau begründet. Solche ungenauen Begründungen führen zu unverständlichen Bescheiden. Dies ist nicht rechtmäßig. Sie sollten immer genau verstehen können, warum Ihnen was bewilligt wird. Wenn das nicht möglich ist, kann das ein Grund sein, um einen Bescheid anzufechten.

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