Jobcenter Dortmund

Dortmund ist mit seinen knapp 600.000 Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt im Ruhrgebiet sowie das Zentrum der westfälischen Wirtschaft und des Handels. Doch der Strukturwandel hat auch in Dortmund Spuren hinterlassen – besonders in Form von traditionell hoher Arbeitslosigkeit. Beim Jobcenter Dortmund waren Anfang 2020 knapp 32.000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Das Jobcenter Dortmund in Zahlen

Die Arbeitslosenquote pendelte in den vergangenen Jahren immer um die 10 %-Marke – keine schlechte Quote für Dortmund. Im Oktober 2018 wurde die Quote zum ersten Mal seit fast 40 Jahren einstellig. Seitdem ist sie aber wieder leicht gestiegen und liegt Anfang 2020 wieder bei 10,0 %.

Von Juli 2018 bis Juli 2019 fanden 17.679  Arbeitslose  einen Job, das sind 6,4 % weniger als im Jahr zuvor.  Der Job-Boom scheint sich also auch in Dortmund zumindest abzuschwächen. Der größte Anteil der neu gefundenen Jobs – über 3.500 Stellen – waren allerdings im Zeitarbeitssektor. Die Branche ist bekannt für hohe Jobunsicherheit, schlechte Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung.

Häufigste Fehler beim Jobcenter Dortmund

In diesem Jobcenter arbeitet anscheinend der Fehlerteufel. Anders lassen sich die vielen fehlerhaften Bescheide nicht erklären. Der häufigste Fehler betrifft die Anrechnung des Einkommens. Das Jobcenter sollte in diesem Fall nämlich das Bruttoeinkommen berücksichtigen, doch häufig verwendet es das Nettoeinkommen. Das bedeutet unterm Strich weniger Geld für Leistungsempfänger.

Auch bei hohen Heizkosten setzt das Jobcenter den Betroffenen oft unzulässig kurze Fristen, um die Kosten zu senken. Betroffene sollen dann von jetzt auf gleich die Heizkosten senken – dabei werden Heizkosten bekanntermaßen oft erst spät im Nachhinein vollständig abgerechnet. Auch bei Aufhebungs – und Erstattungsbescheiden ist Vorsicht geboten. Falsche Zeiträume werden für die Betroffenen hier schnell zum Nachteil.

Noch ein häufiger Fehler betrifft die Frage, wer zu einer Bedarfsgemeinschaft gezählt wird. Das Jobcenter geht häufig davon aus, dass Menschen, die sich eine Wohnung teilen, automatisch eine Bedarfsgemeinschaft bilden, auch wenn das in der Realität nicht zutrifft. Wenn eine Konstellation eher einer Wohngemeinschaft als einem familiären Zusammenleben entspricht, darf das Jobcenter nicht das Einkommen aller Personen anrechnen. 

Die Jobcenter in Dortmund im Überblick

Das Jobcenter in Dortmund beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Mit dieser Vielzahl an Angestellten gehört dieses Jobcenter zu den größten in der Bundesrepublik. Das Jobcenter-Team ist auf folgende Standorte bzw. in folgende Zuständigkeiten aufgeteilt:

Top 20 Jobcenter

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