Miete und Wohnungsgröße – Wohnen mit Hartz 4

Wenn Sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch erhalten, übernimmt das Jobcenter Miete und Heizkosten für Sie. Wie immer bei Hartz 4 gelten aber auch beim Wohnen genaue Vorgaben. Denn: Die Unterkunft muss Ihren Bedürfnissen entsprechen. Dabei gilt: Je mehr Mitglieder in Ihrer Bedarfsgemeinschaft leben, desto mehr Wohnraum steht Ihnen zu. Viel wichtiger als die Quadratmeterzahl ist aber letztlich die Gesamtmiete, die das Jobcenter zahlen kann. Hier hängt die Obergrenze nicht nur von der Personenzahl ab, sondern auch vom ortsüblichen Preisniveau.

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Video: Muss das Jobcenter meine Miete zahlen?

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Wem zahlt der Staat die Miete?

Als Hartz-4-Empfänger sind Sie in der Sprache des Jobcenters automatisch Teil einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft. Diese BG kann aus einer einzigen Person (also Ihnen) oder aus mehreren Personen bestehen. Zugehörig sind beispielsweise der Ehepartner, die Lebensgefährtin oder unverheiratete Kinder unter 25 Jahren, falls sie ebenfalls Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten.

Das Jobcenter übernimmt die Miete für die Unterkunft der gesamten Bedarfsgemeinschaft. Gezahlt wird für eine “angemessen” große Wohnung. Was unter “angemessen” zu verstehen ist, legt in der Regel die Kommune fest. Der Wert hängt von verschiedenen Faktoren ab, die im folgenden genauer erklärt werden.

Info: Wohnung für Kinder unter 25 

Erwachsene Kinder unter 25 Jahren haben nur dann Anrecht auf eine eigene Wohnung, wenn das Zusammenleben mit den Eltern unzumutbar oder ein Umzug aus beruflichen Gründen notwendig ist.

Die angemessene Größe – wieviel Wohnraum steht mir zu?

Dass eine Familie mit vier Kindern mehr Platz braucht, als ein alleinstehender Hartz 4-Empfänger, ist klar. Deswegen richten sich die Vorgaben des Jobcenters nach der Zahl der Mitglieder Ihrer Bedarfsgemeinschaft. Wie viel Quadratmeter das Jobcenter als angemessen bezeichnet, können Sie der untenstehenden Tabelle entnehmen. Die Werte sind allerdings nur als grobe Orientierungshilfe anzusehen und können in einzelnen Städten leicht abweichen.

Mitglieder der BGMaximale Wohnungsgröße
1 Person45–50 m²
2 Personen60 m²
3 Personen75 m²
4 Personen85 m²
5 Personen95 m²
6 Personen105 m²

Wie groß darf meine Wohnung sein?

Kleinkinder werden in diesem Schema ebenso als Person betrachtet wie Erwachsene. Ein Ehepaar mit 4 Kindern beispielsweise wertet das Jobcenter als 6 Personen. Für sie wäre eine Wohnung mit bis zu 105 Quadratmetern angemessen. Ein alleinerziehender Elternteil mit zwei Kindern darf eine Wohnung für 3 Personen beziehen. Das entspricht einer Grundfläche von bis zu 75 Quadratmetern.

Info: Keine Unterscheidung zwischen Erwachsenen und Kindern

Bei der Berechnung der angemessenen Wohnungsgröße wird nicht zwischen Erwachsenen und minderjährigen Kindern unterschieden.

Zusammen wohnen – der Unterschied zwischen Bedarfs- und Wohngemeinschaft

Als Bedarfsgemeinschaft bezeichnet das Sozialgesetzbuch II alle Mitglieder eines Haushalts, für die der Regelsatz gemeinsam berechnet wird. Eine BG kann beispielsweise bestehen aus

  • einer einzelnen Person
  • zwei Menschen, die in einer Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaft leben
  • einem Paar mit (unverheirateten) Kindern unter 25 Jahren ohne eigenes Einkommen
  • einem alleinerziehenden Elternteil mit (unverheirateten) Kindern unter 25 Jahren ohne eigenes bedarfsdeckendes Einkommen

Bei einer Bedarfsgemeinschaft ist davon auszugehen, dass die Mitglieder einander finanziell unterstützen oder ihre Ausgaben generell aus einer gemeinsamen Kasse bestreiten. Für die Festsetzung der Zahlungen werden deshalb auch die Einkommensverhältnisse aller Mitglieder berücksichtigt.

Wichtig: Nicht einfach den Mietvertrag unterschreiben

Bevor Sie den Mietvertrag unterschreiben, müssen Sie in jedem Fall die Zustimmung des Jobcenters einholen – unter Umständen auch dann, wenn die Miete unterhalb der vorgegebenen Obergrenze liegt!

Gleiches gilt für die Größe einer angemessenen Wohnung: Sie wird für die gesamte Bedarfsgemeinschaft ermittelt.

Von einer reinen Wohngemeinschaft geht das Jobcenter aus, wenn

  • zwischen den Mietern kein verwandtschaftliches Verhältnis vorliegt und
  • keiner finanziell für den anderen aufkommt.

In diesem Fall gehen die Einkommensverhältnisse der Mitbewohner das Jobcenter nichts an. Die von den “fremden” Personen allein genutzten Zimmer werden auch nicht auf Ihren Wohnraum angerechnet. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass Sie getrennte Schlafzimmer und getrennte finanzielle Verhältnisse vorweisen können. Dazu gehört ein Untermietvertrag, aus dem genau hervorgeht, welche Kosten Ihnen innerhalb der WG entstehen.

Wichtig: Wohngemeinschaft gründen

Wollen Sie eine Wohngemeinschaft mit einer Person gründen, die nicht Teil Ihrer Bedarfsgemeinschaft ist, müssen Sie dem Jobcenter einen entsprechenden Untermietvertrag vorlegen.

Sonderfall 1: Eigene Kinder leben nur zeitweise im Haushalt

Ein Ehepaar trennt sich und teilt sich das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder. Sie wohnen im Wechsel mal bei der Mutter und mal beim Vater. So oder so ähnlich ist dieses Modell in vielen deutschen Familien Alltag. Das Jobcenter spricht in diesem Fall von einer temporären (also: zeitweisen) Bedarfsgemeinschaft.

Selbstverständlich wollen beide Eltern dem Nachwuchs ausreichend Platz in ihren Wohnungen bieten. Auch die Sozialrechtsprechung sieht einen erhöhten Bedarf beim regelmäßigen Besuch von Trennungskindern. Wie hoch der ausfällt, hängt aber vom Einzelfall ab – vor allem von den individuellen Betreuungszeiten beider Eltern.

Weil jede Familie hier eigene Lösungen findet, gibt es keine klaren Berechnungstabellen. Wenn Sie die Entscheidung Ihres Jobcenters zum angemessenen Wohnraum für die Besuchszeiten ihrer Kinder für unangemessen halten, sollten Sie auf jeden Fall Widerspruch einlegen.

Sonderfall 2: Erwachsene Kinder leben bei den Eltern

Den Traum der eigenen vier Wände können sich nicht alle jungen Leute sofort erfüllen. Bleiben Sie in der Wohnung der Eltern, müssen zwei Fälle unterschieden werden:

  1. Erwachsene Kinder als Teil der Bedarfsgemeinschaft: Auch nach dem Erreichen des 18. Lebensjahres können Kinder noch der Bedarfsgemeinschaft der Eltern angehören. Dies ist der Fall wenn, sie
    • weniger als 25 Jahre alt sind,
    • ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen finanzieren können und
    • nicht verheiratet sind.
  2. Erwachsene Kinder, die der Bedarfsgemeinschaft nicht mehr angehören: Kinder fallen aus der Bedarfsgemeinschaft mit den Eltern heraus, sobald sie
    • das 25. Lebensjahr erreichen,
    • heiraten, ein Kind bekommen oder
    • ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten können.

Das Jobcenter zahlt ihnen dann weder Arbeitslosengeld II noch Miete. Sollten Sie trotzdem in der gemeinsamen Wohnung bleiben wollen, entsteht eine Wohngemeinschaft, für die ein Untermietvertrag geschlossen werden muss. Die erwachsenen Kinder müssen dann die Kosten für die von ihnen allein und getrennt bewohnten Zimmer selbst übernehmen.

Die Miete: Was darf meine Wohnung kosten?

Ob eine Wohnung für Sie angemessen ist, hängt weniger von der Quadratmeterzahl ab, als von der Höhe der Miete. Das heißt im Klartext: Ein paar zusätzliche Quadratmeter gesteht Ihnen das Jobcenter zu – vorausgesetzt, die vorgegebenen Mietkosten werden nicht überschritten. 

Tipp: Miethöhe beachten

Die Angaben zur Quadratmeterzahl können Sie bei Ihrer Wohnungssuche vernachlässigen. Wichtig ist, dass die zulässige Miethöhe nicht überschritten wird. 

Welche Miete für Ihre Bedarfsgemeinschaft angemessen ist, hängt von der Zahl der Haushaltsmitglieder ab. Darüber hinaus spielt natürlich auch der örtliche Wohnungsmarkt eine Rolle: In der Stadt liegen die Mieten höher, als auf dem Dorf; in Ostdeutschland wohnt man durchschnittlich noch günstiger als im Westen.

Deswegen unterscheiden sich die Tabellen zu den erlaubten Mietkosten von Region zu Region. Das Jobcenter passt die Werte in regelmäßigen Abständen an die örtlichen Mietpreise an.

Achtung: Miettabelle unterscheiden sich

Miettabellen aus benachbarten Städten oder Landkreisen gelten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht für Ihren Wohnort! Informieren Sie sich über die für Sie geltenden Werte bei Ihrem zuständigen Jobcenter!

Aus den folgenden Beispielen können Sie ersehen, wie unterschiedlich Mietgrenzen in verschiedenen Regionen ausfallen (Stand März 2020).

PersonenStadt MünchenStadt LeipzigStadt BerlinHansestadt Greifswald
1670 EUR294,93 EUR404,00 EUR315,09 EUR
2881 EUR387,69 EUR472,20 EUR378,60 EUR
31.055 EUR499,07 EUR604,80 EUR464,40 EUR
41.189 EUR562,08 EUR680,40 EUR555,84 EUR
51.446 EUR644,51 EUR795,60 EUR658,61 EUR
61.737 EUR712,36 EUR889,20 EUR761,38 EUR

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Kaltmiete – Warmmiete – Nebenkosten: Was ist was?

In Wohnungsanzeigen verwenden Vermieter oft unterschiedliche Bezeichnungen: Miete, Kaltmiete, “Miete warm”, Nebenkosten, Heizkosten und so weiter. Achten Sie hier genau auf die Erklärungen und fragen Sie bei Unklarheiten nach, was gemeint ist!

Unter Nebenkosten (NK, auch Betriebskosten genannt) fallen in der Regel Ausgaben, die der Vermieter für das ganze Haus bezahlt und auf alle Mieter aufteilt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Grundsteuer
  • Müllgebühren
  • Versicherungen
  • Kosten für die Reinigung des Treppenhauses
  • Gehalt des Hausmeisters

Was gehört zu den Nebenkosten?

In manchen Anzeigen werden diese Kosten auch als “kalte Betriebskosten” bezeichnet. Das Jobcenter übernimmt diese Ausgaben, sie werden aber in Ihre “angemessene Miete” mit eingerechnet. 

Wasser- und Heizkosten hängen von Ihrem persönlichen Verbrauch ab. Sie werden normalerweise jährlich von Ihrem Energie- und Wasseranbieter in Rechnung gestellt. Das Jobcenter übernimmt auch diese Ausgaben – sie werden aber nicht bei der “angemessenen Miete” berücksichtigt, sondern getrennt abgerechnet.  

Die vom Jobcenter genannten Obergrenzen gelten für die Summe aus der reinen Miete und den vom Vermieter verlangten Nebenkosten. Sie werden auch als Bruttokaltmiete oder KDU (Kosten der Unterkunft) bezeichnet.

Info: Bruttokaltmiete nicht überschreiten

Miete plus NK dürfen den vom Jobcenter angegebenen Wert für Ihre Bedarfsgemeinschaft nicht überschreiten.

Wer bezahlt die laufenden Kosten?

Wie oben geschildert, werden die vom Vermieter in Rechnung gestellten Nebenkosten zur Kaltmiete dazu addiert und innerhalb der vorgegebenen Grenzen übernommen. Die zusätzlich entstehenden Verbrauchskosten werden unabhängig von der Miete betrachtet.

Grundsätzlich zahlt das Jobcenter auch die Rechnungen für Wasser und Heizung, sofern sie sich in einem angemessenen Rahmen bewegen. Hierzu gelten eigene Vorgaben.

Die Kosten für Ihren Haushaltsstromverbrauch tragen Sie in jedem Fall selbst. Sie sind von ihrem Hartz 4-Regelsatz zu begleichen. 

Info: Strom zahlen Sie

Heizung und Wasser werden in angemessener Höhe vom Jobcenter gezahlt. Ihre Haushaltsstromrechnung müssen Sie selbst übernehmen!

Wohnung zu teuer – was tun?

Endlich haben Sie eine passende Unterkunft gefunden. Die Miete allerdings liegt oberhalb des Werts, den das Jobcenter für Sie zahlt. Oder: Ein erwachsenes Kind zieht aus, findet Arbeit oder verlässt aus anderen Gründen Ihre Bedarfsgemeinschaft. Wenn Sie trotzdem nicht auf die Wohnung verzichten wollen, haben Sie mehrere Möglichkeiten.

  1. Die Differenz selbst zahlen: Angesichts der knapp bemessenen Hartz 4-Regelsätze kommt dies nur in Frage, wenn es sich um einen überschaubaren Betrag handelt.
  2. Ein Zimmer untervermieten: Das ist allerdings nur möglich, wenn der Vermieter zustimmt.

Kommen beide Lösungen nicht in Frage, kann das Jobcenter Sie auffordern, in eine günstigere (und “angemessene”) Wohnung umzuziehen. Dabei sind allerdings die persönlichen Lebensumstände und die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu berücksichtigen.

Achtung: Miete für zu große Wohnung 

In der Regel zahlt das Jobcenter für etwa sechs Monate die Miete für eine zu große oder zu teure Wohnung weiter. Danach kann das Geld für die Miete unter bestimmten Voraussetzungen gekürzt werden.

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Geschrieben von: Nassir Jaghoori

Er studierte in Hamburg und Speyer Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Nach dem Referendariat beim Hanseatischen Oberlandesgericht Hamburg hat er sich als Angestellter der Agentur für Arbeit im SGB II spezialisiert. Als einer unserer Partneranwälte von hartz4widerspruch.de kennt er sich bestens mit den aktuellen Entwicklungen im Sozialrecht aus.

13 Antworten auf „Wohnungsgröße“

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine Wohnung gekauft. Im bisherigen Mietvertrag ist eine Größe von 50qm notiert. Tatsächlich ist die Wohnung aber 64qm groß. Die Miete wird vom Jobcenter übernommen. Auf Grund der deutlichen Größenabweichung möchte ich die Miete anpassen, was dann natürlich die Regelsätze übersteigt. Mit stellen sich folgende Fragen: Kann der Mieter die Differenz aus eigener Tasche zahlen? Muss ich dem Jobcenter die höhere Größe melden bzw. mache ich mich dem Sozialbetrug schuldig, wenn ich es nicht tue? Am Ende würde dem Jobcenter meiner Auffassung nach kein Schaden entstehen, da es nur den Maximalsatz weiterzahlen würde. Ich möchte den aktuellen Mieter ungern auf die Straße setzen. Danke.

    Grüße
    Christian Mülhoff

    1. Hallo Christian,
      ob Ihr Mieter die Differenz zahlen kann bzw. will, können wir natürlich nicht beurteilen. Grundsätzlich darf er das aber. Sie selbst sind nicht in der Pflicht, dem Jobcenter eine Mieterhöhung mitzuteilen. Das ist Sache des Mieters bzw. Leistungsbeziehers.
      Viele Grüße

  2. Hallo
    Mein bester Freund sucht dringend eine Wohnung. Das Jobcenter kann am Telefon nicht sagen was er Warm/Kalt ausgeben darf. Er würde eine E-Mail erhalten. Diese kommt seit Wochen jedoch nicht an. Trotz mehrmaliges anrufen.
    Raum wäre 50189 Elsdorf.

    Was sollen wir tun ? Wir wissen nicht wie viel er alleine für sich ausgeben darf.

    1. Hallo Vanessa,
      den aktuellen Mietspiegel können Sie online ermitteln oder bei den zuständigen Behörden der Gemeinde erfragen.
      Viele Grüße

  3. Sehr geehrte Damen und Herren ich habe eine Bescheinigung vom Jugendamt das ich eine eigene Wohnung brauch nun hab ich beim Jobcenter eine Wohnung eingereicht welche 25€ zu teuer ist darf das Jobcenter mir diese trotzdem ablehnen ? Mit freundlichen Grüßen Richard held

    1. Hallo Herr Held,
      ablehnen kann das Jobcenter Ihnen die Wohnung nicht. Allerdings kann es sein, dass Sie die 25 EUR von Ihrem Regelsatz bestreiten müssen. Fällt der Bescheid des Jobcenters negativ für Sie aus, lassen Sie diesen von unseren Partneranwälten prüfen. Aus einer Prüfung kann sich unter Umständen noch etwas ergeben. Für Sie ist das kostenlos.
      Viele Grüße

    2. Hallo ich habe ein neuen eigentüber er hat die miete nach zwei jahren erhöht darf der neue eigentüber die miete alle zwei jahre erhöhen um mietanschpielegung anzupassen weill ich habe echt angst das irgendwann joncenter meine miete nicht mehr übernehmen tud und ich wieder in ein obdaslosen heim lande liebe grüsse fatih

    3. Hallo Fatih,
      übersteigt die Miete die Angemessenheit, wird das Jobcenter Sie darüber informieren und vorerst sechs Monate die Miete weiter bezahlen. Solange haben Sie dann Zeit, sich eine neue Wohnung zu suchen. Alternativ können Sie auch die Differenz zwischen der Übernahme durch das Jobcenter und dem Restbetrag selbst zahlen. Sind Sie sich unsicher, ob die Erhöhung rechtens ist, lassen Sie das anwaltlich prüfen. Grundsätzlich können Vermieter ihre Mieten anpassen. Dem sind aber natürlich Grenzen gesetzt.
      Viele Grüße

  4. Hallo ich bin alleinerziehend und habe 3 kleine Kinder
    Meine Frage ist: zahlt das Amt die Miete genauso viel, wie wenn ich ein Partner hätte ? Das heißt also zahlen die die Miete wie für 5 Personen ?

    Liebe Grüße

    1. Hallo B.H,
      nein, die angemessene Wohnungsgröße und damit einhergehende Mietkosten bemessen sich an der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. In Ihrem Fall also vier Personen.
      Viele Grüße

  5. Wir sind 4 Personen( 3 Kinder eine Mutter ) wir haben eine Wohnung gefunden die :
    87m² groß
    Kaltmiete 529€
    Nebenkosten 221€
    Heizkosten 100€

    Meine Frage ist jetzt was genau das Jobcenter bezahlt bzw was ich selber zahlen muss

    Mfg
    Fml Genc

    1. Hallo Herr Genc,
      das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Nicht zuletzt hängt die Kostenübernahme auch vom ortsüblichen Preisniveau in Ihrer Region ab. Um zu klären, welche Kosten das Jobcenter übernimmt, müssten Sie Kontakt mit Ihrem Sachbearbeiter aufnehmen.
      Viele Grüße

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