Hartz 4 und Wohngemeinschaft: Diese Kosten übernimmt das Jobcenter

Viele Leistungsempfänger von Hartz IV leben mit anderen Personen zusammen. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Wohnsituationen. Entsprechend unterscheidet das Gesetz zwischen der Bedarfsgemeinschaft, der Haushaltsgemeinschaft und der Wohngemeinschaft. Jede dieser Wohnformen unterliegt bestimmten Regeln, die sich auf den Bezug von Arbeitslosengeld II mehr oder weniger auswirken. Für viele ist die Wohngemeinschaft die ideale Lösung. Doch was genau versteht der Gesetzgeber darunter und worauf müssen Sie als Bezieher von Hartz IV achten?

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Bedarfsgemeinschaft, Haushaltsgemeinschaft, Wohngemeinschaft – die Unterschiede

Leben Sie nicht allein in Ihrer Wohnung, dann befinden Sie sich in einer der genannten Lebensgemeinschaften. Vor allem die Haushalts- und Bedarfsgemeinschaft wirken sich auf den Hartz IV-Bezug aus.

Bedarfsgemeinschaft

Eine Bedarfsgemeinschaft besteht immer aus den engsten Familienmitgliedern. Dazu zählen Ehepartner, Partner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft oder Partner, mit denen ein Hartz IV-Bezugsberechtigter in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt.

Kinder gehören unter folgenden Voraussetzungen zur Bedarfsgemeinschaft:

  • Jünger als 25 Jahre
  • Unverheiratet
  • Kind besitzt kein eigenes bedarfsdeckendes Einkommen oder Vermögen.

Wann gehören Kinder zu einer Bedarfsgemeinschaft

Bei der Bedarfsgemeinschaft geht das Gesetz davon aus, dass sich die erwerbsfähigen Personen finanziell unterstützen und füreinander Verantwortung übernehmen.

Daher wirkt sich diese Wohnsituation auf die Hartz IV-Bezüge besonders deutlich aus. Welche Folgen das im Detail sein können, lesen Sie unter Bedarfsgemeinschaft.

Haushaltsgemeinschaft

In einer Haushaltsgemeinschaft leben mindestens zwei Personen, die miteinander verwandt oder verschwägert sind. In diesem Fall zählen auch Pflegeeltern und Kinder über 25 Jahre als Teil der Haushaltsgemeinschaft.

Zusätzlich erfüllen die in der Haushaltsgemeinschaft lebenden Personen folgende Kriterien:

  • Sie unterstützen sich finanziell.
  • Sie wirtschaften gemeinsam.
  • Sie teilen alle anfallenden Kosten für Wohnraum, Einkäufe usw. zumindest teilweise untereinander auf.

Wie sich diese Wohn- und Lebenssituation auf das Arbeitslosengeld II genau auswirkt, darüber informiert Sie der Beitrag zum Thema Haushaltsgemeinschaft.

Achtung: Haushalts- und Bedrafsgemeinschaften werden Wohngemeinschaften

Sowohl eine Haushaltsgemeinschaft, wie auch eine Bedarfsgemeinschaft, werden unter bestimmten Voraussetzungen zur Wohngemeinschaft!

Wohngemeinschaft und die Voraussetzungen

Viele Bezieher von Hartz IV entscheiden sich für die Wohngemeinschaft mit ihren zahlreichen Vorteilen. Denn zusätzlich zu den geringeren Kosten erleichtert eine Wohngemeinschaft die Teilhabe am sozialen Leben oder die Kinderbetreuung. Doch wie unterscheidet sich die Wohngemeinschaft von der Bedarfs- und Haushaltsgemeinschaft?

  • Es fehlt der Wille zur finanziellen Unterstützung.
  • Kein gemeinsames Wirtschaften.
  • Mitbewohner übernehmen keine gegenseitige Verantwortung.


Unterschied Wohngemeinschaft und Bedarfs-/ Haushaltsgemeinschaft

Unter Umständen verlangt das Jobcenter von den Mitbewohnern eine eidesstattliche Erklärung darüber, dass keine Bedarfs- oder Haushaltsgemeinschaft vorliegt.

Keine Hartz IV-Kürzung in Wohngemeinschaft

Leben Sie in einer Wohngemeinschaft, verfügen Sie immer über ein eigenes Schlafzimmer und übernehmen ausschließlich die anteiligen Kosten für Miete und Nebenkosten. Sie tragen keine Verantwortung für Ihre Mitbewohner und unterstützen diese nicht finanziell. Genauso wenig teilen Sie sich die Kosten für das tägliche Leben.

Daraus ergibt sich, dass die Bewohner einer Wohngemeinschaft nur für sich verantwortlich und finanziell eigenständig sind. Solange jeder Bewohner einer Wohngemeinschaft diese Kriterien erfüllt, darf das Jobcenter keine Bezüge kürzen. Unabhängig davon, ob nur eine Person oder alle Personen Arbeitslosengeld II beziehen.

Wohngemeinschaft mit Familienmitgliedern möglich

Ein wichtiges Thema ist das Zusammenleben mit ehemaligen Partnern, Familienmitgliedern oder Verwandten. So wohnen immer öfter ehemalige Partner nach der Trennung weiterhin zusammen. Dies können reine Kostengründe sein oder sie optimieren auf diese Weise die Betreuung der gemeinsamen Kinder. Also bilden sie eine Wohngemeinschaft und teilen die anfallenden Miet- und Wohnnebenkosten.

Dabei erfolgt weder eine finanzielle Unterstützung des ehemaligen Partners, noch übernehmen die beiden Menschen eine gegenseitige Verantwortung. Leider entscheidet das Jobcenter in diesen Fällen oft automatisch für eine Bedarfsgemeinschaft, verweigert den Bezug von Hartz IV komplett oder reduziert ihn. Handelt es sich nachweislich um eine Wohngemeinschaft, ist diese Vorgehensweise nicht korrekt.

Oft hilft in diesem Fall nur der Gang zum Anwalt, um erfolgreich zu widersprechen. Alternativ bietet sich die kostenlose Prüfung des Bescheids durch die erfahrenen Partneranwälte von hartz4widerspruch.de an.

Achtung: Mitbewohner übernehmen keine finanzielle Unterstützung

Es handelt sich immer dann um eine Wohngemeinschaft, wenn die Mitbewohner nachweislich keinen Willen zur finanziellen Unterstützung zeigen. Zugleich übernehmen sie keinerlei gegenseitige Verantwortung. Unabhängig davon, ob es sich bei den Mitbewohnern um Freunde, Verwandte oder ehemalige Partner handelt!

Darauf sollten Hartz IV-Bezieher bei der Wohngemeinschaft achten

Bilden Sie eine Wohngemeinschaft oder ziehen Sie in eine WG ein, gibt es verschiedenste Dinge zu beachten. Dies gilt einerseits für die rechtlichen Voraussetzungen, wie die angemessene Höhe der Miete oder die Form der Mietverträge. Aber auch Details, wie die gemeinsame Aufbewahrung von Lebensmitteln in Küchen- und Kühlschränken könnten eventuell zum Fallstrick werden. So kann es beispielsweise hilfreich sein, die Lagermöglichkeiten unter den Mitbewohnern eindeutig voneinander getrennt aufzuteilen.

Mietvertrag und anteilige Kosten

Das Jobcenter übernimmt die Mietkosten entsprechend der gesetzlichen Vorgaben. Dies gilt für die Miete selbst und für die anteiligen Nebenkosten. In der Regel ist hier kein Unterschied zwischen einer Wohngemeinschaft oder einer eigenen Wohnung, die Sie allein bewohnen. In beiden Fällen müssen die Höhe der Bruttokaltmiete sowie die Heizkosten angemessen sein. Dabei orientiert sich das Jobcenter an den regionalen Richtwerten.

Hauptmietvertrag oder Untermietvertrag?

Beziehen Sie die Räume einer Wohngemeinschaft oder bilden diese gemeinsam mit anderen Mitbewohnern, gibt es hinsichtlich des Mietvertrags zwei Varianten. Häufig mietet eine Person eine Wohnung an und schließt den Hauptmietvertrag mit dem Passus der erlaubten Untervermietung einzelner Räume ab. Alle anderen Mitbewohner erhalten einen Untermietvertrag für den privat genutzten Raum und die Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume wie Bad und Küche.

Die Alternative ist ein Hauptmietvertrag, in dem alle Mieter der Wohngemeinschaft eingetragen sind. Dieser enthält jedoch nicht nur Ihre persönlichen Daten, sondern auch die Daten Ihrer Mitbewohner. Zieht ein Mitbewohner aus und ein anderer neu ein, muss der Hauptmietvertrag jedes Mal aufwendig geändert werden. Oft verlangen die Jobcenter einen Hauptmietvertrag. Damit kontrolliert das Amt, ob alle Bewohner den gleichen Kostenanteil bezahlen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass der Großteil der Kosten auf das Jobcenter abgewälzt wird.

Achtung: Jobcenter darf nur selten Hauptmietvertrag verlangen

Obwohl das Jobcenter einen Hauptmietvertrag anstelle eines bestehenden Untermietvertrags einfordert, ist dies rechtlich nicht korrekt. Aus Datenschutzgründen darf die Behörde einen Hauptmietvertrag nur in Ausnahmefällen verlangen.

Wer übernimmt die Kosten für eine fällige Kaution?

Zumeist ist vor dem Einzug in eine Wohngemeinschaft eine Kaution fällig. Diese übernimmt das Jobcenter nicht als Beihilfe. Allerdings können Sie einen Antrag auf ein zinsloses Darlehen stellen. In diesem Fall reduziert sich der Hartz IV-Bezug um monatlich 10 Prozent, bis das Darlehen getilgt ist. Lassen Sie sich die Übernahme der Mietkosten sowie die Darlehensgewährung vor Bezug vom Jobcenter unbedingt bestätigen.

Wenn das Jobcenter die Wohngemeinschaft ablehnt

Es gibt die unterschiedlichsten Situationen, in denen das Jobcenter die Wohngemeinschaft nicht akzeptiert und zumindest auf einer Haushaltsgemeinschaft besteht. Dies zieht für Sie durch die Kürzung des Bezugs selbstverständlich erhebliche Probleme nach sich. Nutzen Sie in diesem Fall das kostenlose Angebot von hartz4widerspruch.de. Unsere erfahrenen Partneranwälte prüfen für Sie die vorliegenden Bescheide. Legen Sie für Sie kostenlosen Widerspruch gegen nicht korrekte Hartz IV-Bescheide ein.

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Geschrieben von: Paul zu Jeddeloh

Seit 2019 bereichert er das Team unsere Partneranwälte von hartz4widerspruch.de und macht sich für die Rechte von ALG II-Empfänger:innen stark. Soziale Ungerechtigkeiten räumt er aus dem Weg. Sein weitreichendes Know-how aus vergangenen Fällen und sein tiefgreifendes Wissen über aktuelle Entwicklungen im Sozialrecht verhelfen zahlreichen Ratsuchenden zum Recht.

Fragen & Antworten

Was ist eine Wohngemeinschaft bei Hartz 4?
Wenn Sie mit Personen, mit denen Sie nicht verwandt sind, eine Wohnung teilen, gelten Sie in der Regel als WG. Paare sind hiervon ausgenommen.
Wie wird eine WG vom Amt bezahlt?
In einer WG muss jede Person einen eigenen Antrag beim Jobcenter stellen. Die Kosten der Wohnung werden nach dem Kopfteilprinzip aufgeteilt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Bedarfsgemeinschaft und einer Wohngemeinschaft?
Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft tragen Verantwortung füreinander und teilen ihr Einkommen, Mitglieder einer Wohngemeinschaft wirtschaften getrennt.

81 Antworten auf „Wohngemeinschaft“

  1. Hallo
    Ich habe eine Frage wenn mein Brüder der Pflegebedürftige ist zu mir ziehen da ich aber hartz4 bekomme und den mietsvertrag für die Wohnung alleine unterschrieben habe was muss ich beachten.?

    1. Hallo Edeltraud,
      diese Veränderung müssen Sie dem Jobcenter mitteilen. Zudem sollten Sie mit Ihrem Bruder einen Untermietvertrag schließen. Wenn Sie und Ihr Bruder sich künftig lediglich die Wohnung teilen, ansonsten aber unabhängig voneinander haushalten, stellen Sie eine Wohngemeinschaft dar, anderenfalls kann das Jobcenter aber auch von einer Haushaltsgemeinschaft ausgehen.
      Viele Grüße

  2. Hallo!
    Ich und ein Freund wollen eine WG gründen. Beziehen aber aktuell beide noch hartz4 leistung vom Amt.
    Nun sind wir auf geeigneter wohnungssuche.
    Das Amt sagte uns nun, wir müssten nach dem mietsatz für einen 2 personenhaushalt schauen. Also als wären wir eine Bedarfsgemeinschaft. Wir sind aber unabhängig voneinander. Da wir aber als WOHNgemeinschaft einziehen wollen, müsste doch für jeden jeweils der eigene mietsatz von “1 personenhaushalt” gelten oder nicht?

    1. Hallo Kilian,
      das ist korrekt. Als Wohngemeinschaft gelten bei der Angemessenheit die Vorgaben, als wohnten Sie alleine. Sprechen Sie noch einmal mit Ihrem bzw. Ihrer Sachbearbeiter:in und erklären Sie, dass es sich um eine WG und keine BG handelt. Geben Sie ggf. auch eine Erklärung ab, die Sie beide unterschreiben.
      Viele Grüße

  3. Hallo,
    ich hätte eine Frage , ich erhalte für meine Tochter und mich Leistungen vom Jobcenter, nun ist mein Sohn (21) zu mir gezogen, er zählt nicht zur Bedarfsgemeinschaft, da er selbst Geld verdient, mir wird jetzt aber 1/3 von der Miete und den Heizkosten abgezogen, da er jetzt bei mir wohnt, ist dies korrekt ?
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Barbara,
      ja, das ist durchaus korrekt, da Ihr Sohn seinen Anteil zu Miete und Nebenkosten, wie üblich in einer Wohngemeinschaft, selbst tragen muss.
      Viele Grüße

  4. Hallo.
    Wir Leben in einer WG.Drei Personen.Zwei davon Beziehen Harz 4 ,einer eine Erwerbsunfähigkeisrente. Davon ist die mit der Rente und eine HVerwandt , halten aber alles strikt getrennt!.
    Mutter 58Jahre, Tochter 30 Jahre.
    Das Jobcenter rechnet das als Bedarfsgemeinschaft.Wir müssen alle unsere Privaten Unterlagen vorlegen, das wir eigendlich nicht möchten.

    1. Hallo Ritzer,
      bei Mutter und Tochter kann es sich schon allein aufgrund des Alters der Tochter nicht um eine Bedarfsgemeinschaft handeln. Eine BG bestünde nur, wenn die Tochter unter 25 Jahre alt ist. Besteht das Jobcenter weiterhin auf eine Bedarfsgemeinschaft bzw. lehnt es eine Wohngemeinschaft ab, lassen Sie den entsprechenden Bescheid durch unsere Partneranwälte zwecks Widerspruch prüfen. Für Sie entstehen dadurch keinerlei Kosten.
      Viele Grüße

  5. Hallo,
    Ich ziehe übergangsweise zu meiner Schwester und ihrem Ehemann und Sohn. Ich Miete ein zimmer in deren Eingentumshaus und zahle auch Miete. Wir wirtschaften getrennt. Und teilen quasi nur die Gemeinschaftsräume im Haus. Nun muss ich Hartz 4 beantragen. Wie gebe ich das beim Amt an? Wären wir eine WG?

    1. Hallo Nicki,
      ja, wenn Sie getrennt voneinander haushalten und wirtschaften, stellen Sie eine Wohngemeinschaft dar.
      Viele Grüße

  6. Ich bin Hauptmieter einer WG, bei der sich alle Parteien die Stromkosten zu gleichen prozentualen Anteilen teilen, da es nur einen Stromzähler für die ganze Wohnung gibt. Die Untermietparteien überweisen mir ihren Anteil, ich überweise den Gesamtbetrag an den Stromanbieter. Da wir bisher alle wirtschaftlich einigermaßen gleich wohl situiert waren, waren wir mit dieser Regelung bisher alle zufrieden.
    Da ich mittlerweile Hartz4 beziehen muss, hat mir das Jobcenter erklärt, dass ALLE Zahlungen der Untermieter*innen an mich mir als Einnahmen angerechnet werden, die von meinem Regelsatz abgezogen werden. Die Stromkosten soll ich für alle Parteien ausschließlich von meinem Leistungsbezug begleichen, “weil die Stromkosten nicht vom Jobcenter übernommen werden”. Da meine Mitbewohner*innen allerdings zum Teil freiberuflich von zu Hause aus arbeiten und dies auch stromverbrauchsintensive Tätigkeiten betrifft, muss ich von meinem Regelsatz betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren für den Gewinn fremder Parteien begleichen.
    Da ich mir auch ohne juristische Grundlagenkenntnisse sicher bin, dass dies so nicht rechtens ist, habe ich mehrfach Widerspruch beim Jobcenter eingereicht und die zugrundeliegenden Sachverhalte detailliert erläutert, jedoch wurden diese stets abgelehnt – mit der polemischen Begründung „mein“ Stromverbrauch sei halt mein Problem.

    1. Hallo Daniel,
      erstellen Sie eine Erklärung darüber, dass es sich bei den Beträgen um die Begleichung der Stromkosten handelt und lassen Sie sich diese von Ihren Mitbewohnern unterzeichnen. Damit sollten Sie Klarheit schaffen können.
      Viele Grüße

  7. Guten Tag,
    ein guter Freund möchte mit mir eine WG eröffnen. Wir hätten auch schon eine Wohnung in Aussicht. Diese ist 75 Quadratmeter groß. Er arbeitet und ich beziehe ALG II. Legt das Amt dann Wiederspruch ein, wenn er mir nur ein Zimmer vermietet? Muss ich darauf achten, dass er mir nicht zu viele Mitnutzungsrechte erteilt, damit diese WG genehmigt wird?
    Danke für eine Antwort und liebe Grüße
    Steffi

    1. Hallo Steffi,
      das Amt kann keinen Widerspruch einlegen, es kann aber einen Umzug ablehnen. Immerhin brauchen Sie einen wichtigen Grund, möchten Sie die Zustimmung vom Jobcenter für einen Umzug erhalten. Lehnt die Behörde ab, können Sie zwar dennoch umziehen. Ggf. müssen Sie aber in Kauf nehmen, dass das Jobcenter nicht die volle Kostenübernahme bei den KdU bewilligt.

      Eine WG setzt grundsätzlich voraus, dass Sie beide nicht finanziell füreinander einstehen. Das sollten Sie dem Jobcenter im Zweifelsfall auch beweisen können. Ein Untermietvertrag stellt eine Möglichkeit dar. Für Sie ist dabei die angemessene Wohnungsgröße (45-50 qm) relevant.
      Viele Grüße

  8. Hallo !
    Ich wohne im moment im Norden Deutschlands bei meinem Vater zur Untermiete (140 €).
    Mit dem Amt ist schon alles geklärt das ich wieder nach NRW wo ich auch herkomme runter ziehen will.
    Da es für mich ziemlich schwer ist eine Wohnung zu finden hat sich mein Bruder bereit erklärt eine anzumieten für uns beide. Nächsten monat ist es soweit endlich.
    Meine Frage ist jetzt wie ich am besten beim Amt vorgehe besser als untermieter oder als WG angeben ? Die warmmiete liegt bei ca 780 und kalt ca 550.. 3 zimmer also jeder hat sein eigenes quasi.
    Am besten wär es wenn das amt die hälfte von der miete übernehmen würde bis ich wieder fuß gefasst habe. Mein Bruder ist beim Bund seit ca 12 jahren also nimmt keine leistungen in anspruch..

    Ach ja wäre evtl noch eine erstaustattung zu bekommen möglich ? Hatte diese noch nie in ansppruch genommen.

    1. Hallo Hans,
      Sie sollten dem Jobcenter mitteilen, dass es sich bei Ihnen um eine WG handelt. Ansonsten kann es dazu kommen, dass das Jobcenter das Einkommen Ihres Bruders anrechnet, weil es davon ausgeht, dass er finanziell für Sie einsteht. Das setzt natürlich voraus, dass Sie nicht gemeinsam haushalten und wirtschaften, sprich jeder für seinen Unterhalt getrennt voneinander aufkommt. Ob Sie dabei mit ihm einen Untermietvertrag schließen oder aber Sie beide im Hauptmietvertrag als Mieter eingetragen sind, ist irrelevant.
      Ein Anspruch auf Erstausstattung kann bestehen, wenn Sie keinerlei Möbel haben. Stellen Sie also einen Antrag. Kommt es zu Ablehnung, lassen Sie den Ablehnungsbescheid durch unsere Partneranwälte zwecks Widerspruch prüfen.
      Viele Grüße

  9. Hallo
    Eine Freundin von mir hat ihren Kumpel das freie Zimmer als Untermieter überlassen. Dieser bezieht alg2 und sie ist berufstätig. Miete beträgt warm ca 600€, wird das dann 50/50 aufgeteilt von den Kosten oder muss der Kumpel nur einen geringen Beitrag zahlen ? Knapp 170€ die er als Miete zahlt, finde ich etwas wenig oder denke ich da falsch?!

    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Kathryn,
      handelt es sich um eine Wohngemeinschaft, kann von 50/50 ausgegangen werden, sofern die Zimmergröße in etwa identisch ist, beiden also gleich viel Wohnraum zur Verfügung steht. Ein Untermietvertrag wäre dabei ratsam.
      Viele Grüße

  10. Guten Abend,
    Ich werde Ende Juli Hartz 4 beantragen müssen. Meine Frage wie beweise ich das keine bedarfsgemeinschaft vorliegt? Ich lebe über ein Jahr mit meinem Partner zusammen und wir haben ein gemeinsames kind. Wir stehen beide im Mietvertrag und zahlen beide Miete. Ich überweise jeden Monat die Miete auf das Konto meines Partners und er überweist alles zusammen unserem Vermieter. Allerdings zahlt er alleine die Nebenkosten wie Strom und Gas. Den Einkauf zahlen wir meist gleichermaßen. Ansonsten ist jeder selbst für seine Finanzen verantwortlich. Liegt dennoch eine Bedarfsgemeinschaft vor oder kann ich dies wiederlegen?

    1. Hallo Janina,
      eine Bedarfsgemeinschaft setzt voraus, dass Sie und Ihr Partner finanziell füreinander einstehen, gemeinsam haushalten und wirtschaften. Ist das nicht der Fall, müssen Sie dem Jobcenter das belegen. Geht das Jobcenter bei Ihnen dennoch von einer Bedarfsgemeinschaft aus, lassen Sie Ihren Bewilligungsbescheid von unseren Partneranwälten prüfen. Die legen ggf. auch Widerspruch dagegen ein.
      Viele Grüße

  11. Meine Situation ist etwas kompliziert. Ich wohne in einer WG, jede von uns hat einen Einzelmietvertrag mit dem Vermieter – Pauschalmiete. Nun sind meine Eltern aus der Ukraine geflohen und konnten bei mir in der WG ein Zimmer anmieten. Die vertragliche Regelung ist dabei so, dass ich das zusätzliche Zimmer anmieten konnte und an meine Eltern untervermieten. Muss ich in einem solchen Fall dennoch die Miete aller meiner Mitbewohnerinnen offenlegen?
    Danke

    1. Hallo Elina,
      wir sehen keinen Grund, warum Sie die Miete aller Mitbewohner offenlegen sollten. Damit sich die Untermiete Ihrer Eltern aber nicht zu Ihrem Nachteil auswirkt, ist es ratsam, dass Ihre Eltern die Miete direkt an den Vermieter zahlen. Erhalten Sie die Miete zur Weiterleitung an Ihren Vermieter, kann das Jobcenter die Zahlungen unter Umständen als Einkommen werten und Ihnen auf Ihren Leistungsanspruch anrechnen.
      Viele Grüße

  12. Hallo ..
    Mein Sohn und Ich bewohnen eine 3 zimmer wohnung er bekommt Gehalt von ca 900 Euro und ich bekomme Hartz 4 von 500.43 € habe eine Miete von 750 Euro zu zahlen . Man hat meinem Sohn erzählt das er nur 200 an Miete zahlen muss.. muss mir jeden monat von meiner Tochter 50 € leihen damit ich die Miete zahlen kann. Wieviel müsste er eigentlich an Mietanteil zahlen?
    LG Nicole

    1. Hallo Giovannico,
      das lässt sich pauschal leider nicht beurteilen. Sofern Sie einen aktuellen Hartz 4-Bescheid (nicht älter als einen Monat) vorliegen haben, lassen Sie den durch unsere Partneranwälte prüfen. Nur so lässt sich sicher feststellen, dass die Berechnungen des Jobcenters stimmen.
      Viele Grüße

  13. Hallo, ich bin 28 und ziehe am 01.06.22 mit meiner Partnerin zusammen. Ich beziehe zurzeit eine Aufstockung vom Jobcenter.
    Sie verdient genug und benötigt diese nicht.
    Jetzt will das Jobcenter prüfen ob eine Eheähnliche Gemeinschaft vorliegt. Jedoch teilen wir beide nicht unsere Finanzen und übernehmen auch keinerlei Verantwortung für einander. Besteht eine Chance auf weitergewährung wenn ich angebe, dass ich auf dem schlafsofa im dritten Zimmer schlafe?
    Wir teilen uns die Kosten der Miete, Gas und Strom und stehen beide im Hauptmietvertrag.

    LG und vielen Dank im Voraus 🙂

    1. Hallo Nick,
      eine Partnerschaft begründet noch keine Bedarfsgemeinschaft. Das Jobcenter nimmt aber gerne eine Bedarfsgemeinschaft an, da Leistungen eingespart werden können. Wollen Sie beide nicht finanziell füreinander einstehen und erst einmal schauen, ob ein Zusammenleben überhaupt funktioniert, dann organisieren Sie Ihren Haushalt so, dass Sie dem Jobcenter im Zweifelsfall eine Wohngemeinschaft beweisen können. Bedeutet: Führen Sie getrennte Konten und wirtschaften Sie auch sonst getrennt und unabhängig voneinander.
      Viele Grüße

  14. Hallo,
    Ich wohne seit einem Jahr mit meinem besten Freund zusammen (2Zimmer Wohnung) und nun hat mir das Jobcenter geschrieben :
    “Die rechtliche Lage ist leider eindeutig.
    Wir müssen sie beide als Verantwortungs-Einstehensgemeinschaft betrachten und benötigen die angeforderten Unterlagen.”
    Falls ich sie nicht vorlege, würde mein Weiterbewilligung abgelehnt. Wie kann ich mich nun Verhalten?
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Hallo Nicole,
      Sie sollten dem Jobcenter die geforderten Unterlagen tatsächlich zukommen lassen. Es geht darum festzustellen, ob es sich bei Ihnen um eine Wohngemeinschaft oder eine Bedarfsgemeinschaft handelt. Handelt es sich tatsächlich um eine Wohngemeinschaft, müssen Sie dem Jobcenter das auch beweisen. Lehnt das Jobcenter die WG ab und geht in Ihrem Bescheid von einer BG aus, lassen Sie den Bescheid umgehend durch unsere Partneranwälte prüfen. Die unterstützen Sie auch bei einem Widerspruch.
      Viele Grüße

  15. Moin. Ich bin 34 Jahre und muss mit meinen beiden Kindern (14/9) ausziehen. Da der Wohnungsmarkt im Hamburger echt schlimm ist, hat ein Freund mir angeboten zu ihm zu ziehen. Er hat ein großes haus und seine ex ist mit seinem Sohn ausgezogen. Ich beziehe aufstockend Hartz 4 und würde dann einen Mietvertrag von ihm bekommen. Quasi für die 3 Räume die ich anmiete plus Gemeinschaftsräume. Zählt es dann als Wohngemeinschaft? Wir haben keine gemeinsamen Konten etc., wohnen halt nur zusammen in einer WG.
    Liebste Grüße julia

    1. Hallo Julia,
      ja, wenn Sie alle Kriterien einer WG erfüllen, dann sollte auch das Jobcenter von einer Wohngemeinschaft ausgehen. Haben Sie neben dem Mietvertrag noch weitere Beweise, die Sie dem Jobcenter vorlegen können, kann das allerdings auch nicht schaden.
      Viele Grüße

  16. Hallo,
    Ich wohne in meiner Wohnung seit September 2020, im Januar 2021 habe ich eine Zimmer an einer Freundin von mir vermietet, und seit dem leben wir zusammen.
    Ich arbeite und sie bezieht Harz IV.
    Wir sind seit einem Monat in einer Beziehung zusammen.
    Sollen wir das Jobcenter davon mitteilen oder sind wir jetzt auf eine Probe Jahr?
    MfG

    1. Hallo Frank,
      eigentlich sollte Ihre Freundin dem Jobcenter jede Veränderung mitteilen. Das kann in Ihrem Fall aber sicherlich dazu führen, dass das Jobcenter die Hand aufhält, denn grundsätzlich geht die Behörde schnell von einer Bedarfsgemeinschaft aus.
      Viele Grüße

  17. Hallo ich 22jahre wohne mit meiner Mitbewohnerin 31 jahre zusammen siehst 3 Kinder und ich habe mittlerweile eins ..wir haben einen gemeinsamen Mietvertrag haben aber damals gesagt ich zahle 500euro und sie den Rest aber leider rechnet das Amt die Miete durch 5 Personen somit bekomme ich 250 Euro an Miete zahle aber 500euro bekomme insgesamt 700euro für mein Lebensunterhalt was natürlich nicht reicht…aber wie ist das ist das so richtig gerechnet das die einfach sagen ja ich muss so viel zahlen obwohl damals was anderes gesagt wurde als ich den Antrag gestellt habe habe ich dennen mitgeteilt das ich 500euro zahle …PS meine Tochter ist 8 Wochen alt von gespannt wie sie es jetzt rechen da ich ja Kindergeld und Unterhalt bekomme …..aber das was momentan gerechnet wird 700 Euro reicht ja niemals für 2 Personen..

    1. Hallo Yasii,
      bei einem gemeinsamen Mietvertrag teilt das Jobcenter die Kosten pro Person auf (Kopfteilmethode). Dagegen können Sie auch kaum etwas unternehmen, sofern Sie nicht einen nachvollziehbaren Grund haben. Ein Beispiel wäre, dass Sie einen weitaus größeren Teil der Wohnung bewohnen, was eine höhere Miete rechtfertigen würde. Das scheint bei Ihnen aber eher umgekehrt zu sein, da Sie mit zwei Personen (Sie und Ihr Kind) und Ihre Mitbewohnerin mit vier Personen (sie plus drei Kinder) in der Wohnung leben. Möchten Sie dennoch den Großteil der Miete übernehmen, können Sie das zwar machen, einen höheren Anspruch gegenüber dem Jobcenter haben Sie aber nicht.
      Viele Grüße

  18. Guten Tag,

    ich bin über 25 Jahre alt, bin dabei den Antrag auf ALG 2 zu stellen und lebe im Moment wieder bei meinen Eltern. Meine Eltern sind Rentner und jeder ist für seine eigenen Rechnungen zuständig. Meine Eltern bestehen darauf das wir nichts anderes als eine Wohngemeinschaft bilden aber wollen im Moment keine Miete von mir da ihnen das ganze zu komplex mit dem Jobcenter ist.

    Dadurch das meine Eltern auf Miete verzichten wollen gilt unsere Situation doch nicht mehr als Wohngemeinschaft oder? Dies is Momentan ein ziemlicher Streitpunkt.

    Ich bin dankbar für jede Hilfe die ich bekommen könnte.

    1. Hallo Sammy,
      dass Ihre Eltern auf Miete verzichten, ist nicht problematisch. Sie sollten aber in einem Schreiben erklären, dass Sie vorübergehend auf Mietzahlungen verzichten. Problematisch könnte es dennoch werden, wenn sie später Miete von Ihnen haben möchten.
      Dem Jobcenter eine Wohngemeinschaft nachzuweisen, könnte sich aber als schwierig erweisen. Da Sie über 25 Jahre alt sind, stellen Sie zwar keine Bedarfsgemeinschaft dar. Jobcenter gehen dann aber oft von einer Haushaltsgemeinschaft aus. Um eine Wohngemeinschaft nachzuweisen, müssen oft zahlreiche Nachweise erbracht werden.
      Viele Grüße

  19. Hallo ich bin 41 und wohne mit meine Kinder 21, 20 und 14 Jahre zusammen. Meine 20 Jährige Tochter und der 14 Jähriger Sohn bekommen kein Sozialgeld (Kindergeld, Unterhalt und Wohngeld), ab August 22 werden beide großen Ausbildungsgeld bekommen.
    Zur zeit berechnet das Jobcenter es als Bedarfsgemeinschaft würde gerne es in eine Wohngemeinschaft ändern, geht das?
    Liebe Grüße Karina

    1. Hallo Karina,
      nein, das geht nicht. Solange Ihre Kinder unter 25 Jahre alt sind, liegt eine Bedarfsgemeinschaft vor. Erst wenn Ihre Kinder selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen können und dementsprechend anteilig auch Mietkosten übernehmen, kann eine Wohngemeinschaft bestehen. Doch selbst dann kann es mitunter schwierig sein, dem Jobcenter zu beweisen, dass jeder für sich haushaltet und wirtschaftet.
      Viele Grüße

    2. Hallo Julia,
      Kindergeld, Unterhalt und Wohngeld sind Einkommen von den Kindern und der Überschuss wird bei mir angerechnet,weil die zuviel bekommen. Aus gesundheitlichen Gründen bekomme ich selber Grundsicherung und habe seit Oktober 2021 eine Ambulante Betreuung.
      Liebe Grüße Karina

  20. Guten Morgen, auf der Suche nach einer Antwort auf meine Frage bin ich auf diese Seite hier gestoßen.

    Die Sache ist die, das ich 2017 mit meinem damaligen Partner in eine Wohnung gezogen bin. Mittlerweile sind wir nicht mehr miteinander liiert. Die Gründe dafür lagen daran das er zum damaligen aber auch zum jetzigen Zeitpunkt immer wieder seinen Arbeitslohn verzockt. Jedenfalls haben wir bzw. habe ich schon seit fast einem halben Jahr keinen Anspruch mehr auf Sozialleistungen da er zuviel verdient. Leider bekomme ich keinen einzigen müden Cent von ihm um meinen Lebensunterhalt irgendwie zu bestreiten und daran wird sich auch nichts ändern, weil er durch seine Altschulden einen hohen Schuldenberg angehäuft hat und sich die ganzen Ratenbeiträge soweit summiert haben das nur noch etwa 100€ für einen ganzen Monat übrig bleiben. Er bezahlt zwar so wichtige Dinge wie die Miete und Strom und gibt mir auch etwas um meine noch laufenden Rechnungen zu bezahlen, aber eben auch nur das. Durch diese ganze Situation das ich durch ihn keinen Anspruch auf Leistungen habe, wurde sogar die Zahlung des Amts für meine Krankenkassenbeiträge eingestellt und diese häufen sich momentan monatlich 208€ und mehr an und liegt derzeit schon bei etwa 1600€. Da er kein Interesse daran hat hier auszuziehen und ich es ja leider nicht kann, da ich der Hauptmieter bin, kann ich nichtmal in Erwägung ziehen wegzuziehen, da mir auch dafür das nötige Kleingeld fehlt. Eine Arbeit aufzunehmen gestaltet sich für mich ebenso schwierig da ich, selbst wenn ich eine Chance hätte einer geregelten Arbeit nachzugehen, schon einige Kilometer fahren müsste wenns hart auf hart käme.

    Gibt es irgendeine Möglichkeit Sozialleistungen zu beziehen, trotzdessen das er “leider” immer noch hier in derselben Wohnung wohnt? Ich weiß einfach nicht mehr weiter mit meinen nun schon 31 Jahren die ich auf der Welt bin. Ich habe leider auch niemanden den ich um etwas Geld bitten könnte, bin also total hilflos und bin mit meinem ganzen Latein am Ende.

    1. Hallo Tobias,
      leider erschließt sich uns nicht, was Sie davon abhält, auszuziehen. Sie können die Wohnung als Hauptmieter unter Einhaltung der Kündigungsfrist jederzeit kündigen. Wahrscheinlich wird das auch Ihre einzige Möglichkeit sein. Zumal Sie auch bitte nicht vergessen sollten, dass insbesondere Hartz 4 als vorübergehende Leistung zu verstehen ist – mit dem langfristigen Ziel, Sie wieder in Arbeit zu bringen.
      Viele Grüße

  21. Wir Sind 2 Personen in einer Harz 4 Wohnung ! Der Hauptmieter bekommt Harz 4 ! Der Untermieter ALG 1 ! Wieviel Heizkosten muss das Jobcenter zahlen für den Hauptmieter ? Wenn Beide Bewohner Monatlich ihren Heizkostenanteil bezahlt haben ? Monatlich 61 Euro ! MFG Sylvia Ramcke

    1. Hallo Sylvia,
      das Jobcenter übernimmt die Heizkosten im Rahmen der Angemessenheit. Eine konkrete Zahl können wir Ihnen nicht nennen, da Jobcenter nach unterschiedlichen Kriterien bewerten.
      Viele Grüße

  22. Guten Tag
    Ich möchte mit meiner besten Freundin zusammen ziehen. Sie arbeitet und verdient 2500 Euro netto ich bekomme alg 2. Wir haben jetzt eine Wohnung gefunden die knapp 800 Euro kostet. Wenn ich nur das Geld möchte, dass mir zusteht und meine Freundin den restlichen Betrag zahlt der dann natürlich höher als mein Anteil ausfällt darf ich dann trotzdem mit ihr zusammen ziehen? Vielen Dank im voraus

    1. Hallo Sabrina,
      in einer typischen Wohngemeinschaft werden die Wohnkosten durch zwei geteilt. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Sie beide zusammen den Mietvertrag unterschreiben. Beziehen sich die 800 Euro auf die Bruttokaltmiete? Dann müssten Sie prüfen, ob in Ihrer Kommune 400 Euro unter der Mietobergrenze für eine alleinstehende Person liegen. Viel Erfolg! Sprechen Sie unbedingt immer mit dem Jobcenter, BEVOR Sie einen Vertrag unterschreiben.
      Viele Grüße

  23. Hallo 🙋🏽‍♀️

    ich hätte da eine kurze Frage mein Sohn (19) fängt jetzt in März an zu studieren.Nun bekam ich von Jobcenter ein Veränderungsmitteilung
    (VÄM) ich verstehe aber nicht was ich unter 2. Anzahl der Person in meiner Unterkunft eintragen soll?bin alleinerziehende.
    Bitte um eine Antwort

    ☺️ Danke

    1. Hallo Veronika!
      Bleibt Ihr Sohn zum Studium zu Hause wohnen? Wenn er bei Ihnen bleibt und Sie mit ihm allein wohnen, tragen Sie 2 ein.
      Viele Grüße

  24. Hallo,
    ich habe mich von meiner Partnerin getrennt. Ich beziehe zzt Harz 4 und Sie arbeitet. Vom Amt würden wir bisher als Bedarfsgemeinschaft geführt.
    Nun wollen wir unsere 2 Zimmer Wohnung als Wg umwandeln.
    Geht das und was müssten wir beachten.
    Mfg

    Holger

    1. Hallo Holger,
      dem Jobcenter nachzuweisen, dass es sich nicht länger um eine Bedarfsgemeinschaft handelt, kann sich mitunter schwierig gestalten. Auch wenn es möglich ist, müssen Sie sich darauf einstellen, diverse Nachweise zu erbringen. Sprechen Sie diesbezüglich am besten einmal mit Ihrem Sachbearbeiter beim Jobcenter.
      Viele Grüße

  25. Nachricht:
    Frage zur Mietberechnung des Jobcenters

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine Frage bezüglich der Berechnung der Miete vom Jobcenter.
    Ich 32J. ziehe mit meiner Schwester zusammen Sie ist alleinerziehend und verdient Ihr eigenes Geld und meine Schwester hat eine Tochter die 8 Wochenalt ist.
    Beim einreichen über die Kosten der Miete der Wohnung die wir zusammen beziehen wollen,meinte das Jobcenter die Miete würde durch die Anzahl der einziehenden Personen geteilt werden und meine Nichte von 8 Wochen würde dementsprechend auch mit einem Anteil berechnet werden. Dementsprechend würde nach Ihrer Berechnung die Miete durch 3 geteilt werden ,durch meine Schwester, ihrer Tochter und durch mich. Ist das denn so Rechtens? Meine Nichte ist ja gerade mal 8 Wochenalt ,wie könnte sie denn ihren Anteil der Netto Kaltmiete bezahlen?
    Ich könnte ja verstehen wenn die Betriebskosten durch 3 geteilt werden ,aber bei der Nettokaltmiete kann ich dies nicht nachvollziehen.
    Ich muss dazu erwähnen dass, meine Schwester und ich ,beim Jobcenter als Haushaltsgemeinschaft eingetragen worden sind. Allerdings leben wir finanziell unabhängig von einander, daher würde eine Wohngemeinschaft eigentlich eher zutreffen.
    Ich würde mich über eine Antwort bezüglich der Berechnung der neuen Wohnung von Ihnen freuen und bedanke mich schonmal im Vorfeld für Ihre Mühe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tobias Krüger

    1. Hallo,ich will mit meiner Tochter 35 Jahre , eine Wohngemeinschaft machen. Miete kostet 850 plus 200 Nebenkosten inkl. Heizkosten.was wird vom Amt übernommen? Bitte um Antwort. L. G. Bettinger

    2. Hallo Karin,
      genaue Zahlen können wir Ihnen nicht nennen. Das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Allem voran, den für Ihre Region geltenden Mietspiegel. Grundsätzlich verhält es sich aber so, dass das Jobcenter im Falle einer Wohngemeinschaft anteilig die Kosten übernimmt, die es übernehmen würde, würden Sie alleine wohnen.
      Viele Grüße

  26. Hallo ,

    Ich beziehe Leistungen vom Jobcenter und würde gerne mit meiner Besten Freundin zusammen ziehen , sie bezieht allerdings keine Leistungen vom Jobcenter nur Kindergeld und Bafög , jeder würde für sich selber zuständig sein. Wie würde sich das verhalten wird mir was angerechnet würde ich dann weniger bekommen , denn wir bilden ja keine Bedarfsgemeinschaft.

    Mgf

    1. Hallo Jeanette,
      wenn es sich bei Ihnen um eine Wohngemeinschaft handelt, haben Sie Anspruch auf Kosten der Unterkunft bis zu Angemessenheitsgrenze pro Person. Heißt: Es gilt die Grenze, die für jemanden gilt, der alleine wohnt. Auch auf Ihre Bezüge dürfte das keinen Einfluss nehmen, da Mitbewohner i.d.R. keinerlei finanzielle Verantwortung füreinander tragen.
      Viele Grüße

    2. Vielen Dank für die schnelle Antwort Johanna Höfer. Also ich hab noch mal nachgeschaut. Die komplette warm Miete beträgt 740euro. Mir stehen ca. 350euro zu wenn ich in eine Wohngemeinschaft ziehe. Meine beste Freundin bekommt kein Alg 2. Das heißt sie würde ja den größten Anteil der wohnung bezahlen. Das ist auch fuer uns so in Ordnung. Die Frage ist jetzt, kann das Amt mir das trotzdem verweigern, auch wenn ich ja gar nicht mehr haben möchte als mir zusteht oder ist das in Ordnung wenn meine Freundin mehr bezahlt. Ist das egal was die gesamtmiete beträgt wenn ich meinen Anteil zahle, meine Freundin aber mehr. Denn sie verdient genug um einen höheren Teil der Miete zu zahlen.
      Ich bedanke mich im voraus für eine Antwort

    3. Hallo Sabrina,
      kommt es durch das Jobcenter zu einer Ablehnung, bedeutet das nicht, dass es nicht Ihre Kosten der Unterkunft trägt – dazu ist das Jobcenter verpflichtet. Und Ihnen den Umzug verbieten, kann das Jobcenter auch nicht. Vielmehr müssen Sie bei Ablehnung anfallende Umzugskosten selber tragen und, sofern überhaupt nötig, selbst für die Kosten aufkommen, ggf. die Angemessenheit übersteigen. Das scheint bei Ihnen dann aber ja nicht der Fall zu sein.
      Viele Grüße

  27. Ich [21] und ein Bekannter von mir [24] haben vor, zusammen in eine Wohngemeinschaft zu ziehen.
    Die Frage ist nun, wie hoch die Miete sein darf – ‘Angemessener Mietpreis’ liegt, laut Angaben vom Jobcenter, bei einer >BEDARFSGEMEINSCHAFT< für 1 Person bei 392€ & für 2 Personen bei 492€

    Ist das bei einer Wohngemeinschaft der gleiche Preis?
    Wir sind bis jetzt davon ausgegangen, dass jede Person in einer WG einzeln berechnet wird – also quasi 784€ für 2 Personen
    Gerade weil es ja genau so teuer [oder teurer] für das Jobcenter wäre, wenn wir uns einfach 2 getrennte Wohnungen holen würden

    Uns wurde nun aber gesagt, es seien besagte 492€ warm [ohne Heizkosten]
    … Und es gibt keine einzige 2 Zimmer Wohnung für diesen Preis in der Stadt, wo wir gemeldet sind

    Wir haben nun so viele verschiedene Aussagen gehört und wissen einfach nicht mehr, was wir glauben sollen

    1. Hallo Nele,
      wenn es sich bei Ihnen um eine Wohngemeinschaft handelt, haben Sie Anspruch auf Kosten der Unterkunft bis zu Angemessenheitsgrenze pro Person. Heißt: Es gilt die Grenze, die für jemanden gilt, der alleine wohnt. Demnach scheint das Jobcenter bei Ihnen von einer Bedarfsgemeinschaft auszugehen.
      Viele Grüße

  28. Hallo,
    ich habe folgende Frage:
    Meine Tochter wohnt mit meiner Enkeltochter in meinem 2 Fam. Haus alleine im ausgebauten DG inkl. Küche und Bad von ca. 28 qm. Sie versorgt sich komplett selber. Wir haben seit Nov. 21 einen Mietvertrag gemacht. Wir teilen uns nur im KG eine Waschmaschine. Nun fragt das Jobcenter, ob hier eine Bedarfsgemeinschaft oder ggf. eine Wohngemeinschaft vorliegt. Beides ist nicht der Fall, oder? Wie füllen wir die Anlagen EK und VM nun aus.
    Ich bin etwas ratlos und möchte meiner Tochter auch nicht schaden. Ggf. können Sie mir hier eine kurze Rückmeldung geben.
    Vielen Dank.

    1. Hallo Marion,
      wer unabhängig in einer eigenen Wohnung lebt, bildet keine Haushalts-, Bedarfs- oder Wohngemeinschaft. Deshalb sind beim Antrag auch nur Einkommen und Vermögen von Tochter und Enkelin von Bedeutung. Eine Rolle kann allerdings das Alter Ihrer Tochter spielen (über oder unter 25 Jahre alt) in Zusammenhang mit der Mietkostenübernahme, wenn wir davon ausgehen, dass der Mietvertrag als Umzug ausgelegt wird oder ohne Zustimmung des Jobcenters unterschrieben wurde.
      Viele Grüße

  29. Hallo.
    Ich beziehe momentan Hartz 4. ich trennte mich damals von meinem Partner. Wir sind beide im Mietvertrag eingetragen. Da ich meine Arbeit verlor und von ihm natürlich auch keine Unterstützung bekam, stellte ich den Antrag für Hartz 4 mit der anteiligen Miete. Ich teilte die Trennung auch mit, ebenso gab ich an, dass ich zum überbrücken von meinem Papa Geld bekam da ich von meinem getrennten Partner keine Unterstützung bekam. Dies wurde mir auch auf Hartz 4 angerechnet. Jetzt habe ich den WBA gestellt. Ich bekam einen Brief in welchem man mich darauf hinwies, in meiner Unterkunft insgesamt nur 1 Person angegeben zu haben. Das stimmt auch, da ich „meine“ Unterkunft, also mein Zimmer allein bewohne und auch allein Haushalte. Das Jobcenter fragt nun, wann mein expartner ausgezogen ist und ich den Nachweis beilegen soll.
    Mein Expartner ist aber nicht ausgezogen sondern bewohnt das andere Zimmer.
    So wie es beim Antrag anfangs auch von mir mitgeteilt wurde. Grundsätzlich möchte ich aus der Wohnung raus finde aber keine.
    Was genau soll ich nun dem Jobcenter mitteilen?

    Vielen danke für ihre Antwort

    1. Hallo Anna Maria,
      bestenfalls versuchen Sie das in einem persönlichen Gespräch mit Ihrem Sachbearbeiter zu klären. Da Sie beide in der Wohnung leben, hätten Sie das dem Jobcenter auch mitteilen müssen. Denn es zählt nicht nur Ihr Zimmer, sondern auch Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad.
      Viele Grüße

  30. Hallo, ich wohne in einer recht teuren Stadt und suche aktuell Wohnung, bzw evtl mit jmd zusammen, dann in Untermiete. Ich bin nicht sicher, ob das Vorgehen des Jobcenters hier bei Untermiete rechtens ist. Es gibt hier natürlich die angemssene Stadtobergrenze für eine Einzelperson, die ist hier 505 € kalt. Nun sagt das Jobcenter bei WG erkennen sie weniger an, da haben sie eine Pauschale pro qm, die wesentlich weniger liegt. Sie sagen, die Mietobergrenzen gelten für eine abgeschlossene Wohnung mit Bad, Küche, nicht bei Untermiete. Ist das rechtens? Danke

    1. Hallo Patricia,
      wenn es sich bei Ihnen um eine Wohngemeinschaft handelt, haben Sie Anspruch auf Kosten der Unterkunft bis zu Angemessenheitsgrenze pro Person. Heißt: Es gilt die Grenze, die für jemanden gilt, der alleine wohnt. Haben Sie einen schriftlichen Bescheid erhalten, lassen Sie diesen durch unsere Partneranwälte prüfen, um ggf. Widerspruch einzulegen. Wichtig ist, dass der Bescheid nicht älter als einen Monat sein darf.
      Viele Grüße

  31. Hallo, mein Untermieter und ich wohnen seit längerem mit mehr oder weniger problemen und streiterein in einer WG . Alleine in der Wohnung zu bleiben ist zu teuer da ich immer auf Untermieter angewiesen bin . Er möchte jetzt in eine billigere Wohnung ziehen ( beiede Insolvenzt) und hat mich gefragt ob ich mit ziehen möchte da wir für uns die Miete noch günstiger wäre. Natürlich mit Untermietervertrag und 3 Zimmerwohnung. Er ist vollzeit arbeiten und ich vom Amt. Kann das Amt was dagegen sagen oder eine Bedarfsgemeinschaft unterstellen. Da wir eigentlich nur befreundet sind.

    1. Hallo Kerstin,
      es kann immer passieren, dass das Jobcenter von einer Bedarfsgemeinschaft ausgeht. Vor allem, wenn Sie länger als ein Jahr zusammen wohnen. Der Behörde das Gegenteil zu beweisen, gestaltet sich dabei oft schwierig. Auch sollten Sie sich den Umzug vorab zwecks Kostenübernahme (ein entsprechender Beitrag dazu: Übernahme der Umzugskosten von Hartz 4-Empfängern) genehmigen lassen. Selbst wenn die Wohnung günstiger ist, kann das Jobcenter die Übernahme der Umzugskosten ablehnen.
      Viele Grüße

  32. Ich teile mir mit meinem Mitbewohner eine 4 Zimmer Wohnung. Da ich selbst nur einen Minijob ausübe bekommen ich Leistungen vom Jobcenter. Heute einen Brief erhalten das meine Leistungen komplett gestrichen wurden, weil die davon ausgehen wenn man länger als ein Jahr mit jemandem die Wohnung teilt, das man ein Paar ist.
    Habe Widerspruch eingelegt. Bin ratlos wovon soll ich nächsten Monat meine Miete zahlen?

    1. Hallo Heike,
      das Jobcenter scheint nun davon auszugehen, dass Sie eine Bedarfsgemeinschaft darstellen. Um klarzustellen, dass es sich bei Ihnen WG handelt, können Sie weitere Nachweise erbringen. Dazu zählt beispielsweise ein Untermietvertrag. Das Jobcenter kann unter Umständen auch eine eidesstattliche Erklärung verlangen. Da Sie bereits Widerspruch eingelegt haben, erübrigt sich eine Prüfung Ihres Bescheides leider durch unsere Partneranwälte.
      Viele Grüße

  33. Guten Tag ich habe meine beste Freundin mit in die Wohnung genommen das Problem ist das sie rente bekommt und ich auch leider zahlt das sozial amt jetzt die Miete nicht mehr leider reicht das Geld nicht mehr für dem Leben was kann man tun

    1. Hallo Herr Stephan,
      bei Angelegenheiten mit dem Sozialamt können wir leider nicht behilflich sein.
      Viele Grüße

  34. Ich hab bis Anfang des Jahres zusammen mit meinen Vollzeitarbeitenden söhnen(27 +24) ein Mietshaus gemeinsam bewohnt.mein jüngster Sohn und ich die nur eine BG sind,sind aufstocker mit Minijob.jetzt ist mein Sohn 27 Ende Januar ausgezogen.da das Haus jetzt dann zu teuer oder zu groß wäre und man zur Zeit auch schlecht was neues findet, haben wir uns entschlossen,den ehemaligen Wohnraum meines ausgezogen Sohnes als wg Zimmer zu vermieten.wir haben es dann untervermietet.die miete Strom Gas Internet usw. wird genauso geteilt wie vorher.die Mitbewohnerin, ist auch Aufstocker.sie hat einen midijob.das Problem.ist jetzt.wo mein Sohn bei uns gewohnt hat,hatte ich 220 € mehr überwiesen bekommen von der Arge als jetzt.die rechnen die untervermietung als Einkommen an,obwohl es ja direkt an Vermieter, Strom Gaslieferant weitergeleitet wird ,sowie es vorher auch war
    Es fehlen Jeden Monat die 220 € und ich weiss nicht mehr noch ein noch aus.kommen nicht mehr hin

    1. Hallo Frau Senior,
      ich empfehle Ihnen, Ihren neuen Bescheid einmal prüfen zu lassen. Im Anschluss können Sie dann Widerspruch gegen Ihren Bescheid einlegen. Unsere Partneranwälte von hartz4widerspruch helfen Ihnen dabei. Für Sie ist der Service komplett kostenlos.
      Viele Grüße

  35. Ich, 23 Jahre alt, lebe mit meinen Eltern und Geschwistern in einer Bedarfsgemeinschaft, aber ich würde gerne zu einer Wohngemeinschaft wechseln. Wäre das denn möglich?

    1. Hallo,
      das Jobcenter kann das ablehnen, denn den Wunsch nach einer (mehr oder weniger) eigenen Bleibe, akzeptiert das Jobcenter nicht als Umzugsgrund, sofern Sie unter 25 Jahre alt sind. Hierzu ein Ratgeber: Umzug als Hartz 4-Empfänger.
      Viele Grüße

  36. Die Freundin von meinem Sohn wohnt mit mir, – Vater vom Sohn – in meinen Haus.. Das sie schwanger war und jetzt auch ein Kind von meinem Sohn hat und keinen Mietvertrag mit mir hat. Habe ich sie nur aufgenommen weil sie mittellos und schwanger war.. Das Jugendamt hat daraufhin mir gesagt ich muss sie anmelden damit sie Kindergeld bekommt.. Werde ichjetzt zur selbstauskunft herangezogen?? Das sie sich von meinem Sohn trennt.. Wie gesagt ich sie aufgenommen weil sie schwanger und hilflos war.. Mein Sohn ist der Vater des geboren Kindes. Meines Enkel

    1. Hallo Bernd,
      möglicherweise geht es bei der Freundin Ihres Sohnes lediglich darum, sie als weiteres Mitglied der Bedarfsgemeinschaft anzumelden. Fragen Sie noch einmal beim Jugendamt nach, was es mit der Anmeldung auf sich hat und lassen Sie es sich genau erklären.
      Viele Grüße

  37. Ich bin Anteilsbesitzer einer selbstbewohnten Immobilie. Das Jobcenter lässt nun Wertgutachten über das Vermögen der anderen Wohnungseigentümer (anteilige Grundbesitzeigentümer) erstellen, obwohl diese getrennt von mir wohnen, keinerlei Grundsicherungsbezug besteht und keine Beantragung.
    Dies ist datenschutzrechtlich nicht tragbar. Gibt es noch weitere Rechtsvorschriften wogegen diese Ermittlungsanmaßung verstößt?

    1. Ich bin 20 Jahre alt und lebe mit meinem Vater und meiner Schwester die Herzerkrankt ist in einer 3 Zimmer Wohnung. Mein Vater und meine Schwester beziehen Hartz IV (ich nicht mehr). Ich habe am 19.11.2021 angefangen vollzeit zuarbeiten und mein Regelbedarf ist dabei weggefallen so ,dass ich mit dem Geld was ich verdiene für mich selber sorgen kann. Kann ich damit rechnen dass das Jobcenter von mir verlangt dass ich den meisten Teil oder bzw. Volle Miete selber zahlen muss? Oder gäbe es denn da keinen anderen Weg? *mein Vater kriegt keine Finanzielle Unterstützung von mir*

    2. Hallo Aris,
      Ihr Verdienst dürfte bei der Berechnung der Leistungen für Ihren Vater und Ihre Schwester berücksichtigt werden, die Miete dabei anteilig. Ich würde Ihrem Vater und Ihrer Schwester aber dazu raten, ihre nächsten Bescheide mithilfe unserer Partneranwälte prüfen zu lassen, um sicherzugehen, dass eine korrekte Berechnung durch das Jobcenter erfolgt ist. Gleiches rate ich auch Ihnen, sollten Sie noch einen Bescheid vom Jobcenter erhalten.
      Viele Grüße

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