Aktualisiert am 17.07.2019

Der Ablehnungsbescheid

Ein Ablehnungsbescheid informiert den Antragssteller darüber, dass kein Anspruch auf Hartz 4-Leistungen nach §7 SGB II besteht. Beispielsweise, weil zu viel Vermögen vorhanden ist. Es muss aber genau aufgeführt werden, weshalb Ihnen keine Leistungen zustehen.

Wann erhalte ich einen Ablehnungsbescheid?

Um Leistungen vom Jobcenter zu erhalten, muss man einen Antrag beim Jobcenter stelle. Das Jobcenter überprüft dann, ob Ihnen Hartz 4-Leistungen zustehen. Die Entscheidung des Jobcenters kann positiv oder negativ ausfallen.

Eine positive Entscheidung wäre ein Bewilligungsbescheid. Dieser gibt Auskunft darüber wie hoch die gewährte Leistung ist und wie lange die Leistung gewährt wird.

Kommt das Jobcenter zu dem Entschluss, dass Sie nicht leistungsberechtigt nach § 7 SGB II sind, bekommen Sie einen Ablehnungsbescheid.

Wichtig:

Der Ablehnungsbescheid muss eine genaue Begründung enthalten, warum Ihnen keine Leistungen nach dem SGB II zustehen.

Der Verwaltungsakt:

Der Verwaltungsakt ist ein von einer Behörde ausgestellter Bescheid. Dieser dient der Regelung eines Einzelfalls und betrifft das öffentliche Recht. Allerdings besteht bei jedem Verwaltungsakt die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen. Dies ist natürlich besonders wichtig, wenn ein Ablehnungsbescheid Ihnen Leistungen untersagt.

Bewahre Sie die Ruhe. Lassen Sie den Ablehnungsbescheid von einem Anwalt prüfen. Dies sollte zeitnah geschehen, um Widerspruchs- und Klagefrist einhalten zu können. Die Partneranwälte von hartz4widerspruch.de übernehmen kostenlos die Überprüfung Ihres Ablehnungsbescheides.

Wer erhält einen Ablehnungsbescheid?

Einen Ablehnungsbescheid erhalten Sie, wenn Sie nicht leistungsberechtigt sind. Gründe für die Ablehnung können

  • einen zu hohes Einkommen
  • oder ein zu hohes Vermögen sein.

Hinweis:

Wenn Sie Vermögen besitzen, müssen Sie diese zunächst aufbrauchen. Bei einer Eigentumswohnung oder Eigenheim kann das Jobcenter zudem verlangen dieses zu verwerten. Durch dieses Vorgehen soll gewährleistet werden, dass keine Trittbrettfahrer auf Kosten des Staates leben, obwohl sie ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten können.

Ein weiterer Grund für eine Ablehnung der Hartz 4-Leistungen, können zudem fehlende Unterlagen sein. Diese können jedoch beim Jobcenter nachgereicht werden.

Wie lange dauert es bis ich einen Bescheid vom Jobcenter erhalte?

Für die Erstellung der meisten Bescheide hat das Jobcenter sechs Monate Zeit, Ihren Antrag zu bearbeiten. Entscheidet Ihr Jobcenter über Ihren Antrag nicht zu deinen Gunsten, erhalten Sie leider einen Ablehnungsbescheid. Kommt Ihr Jobcenter innerhalb der sechs Monate seiner Pflicht jedoch nicht nach, raten wir Ihnen zu einer Untätigkeitsklage. Auch hier unterstützen wir Sie gern und kostenlos.

Was muss ich bei einem Ablehnungsbescheid beachten?

Sie müssen unbedingt die Begründung des Ablehnungsbescheides lesen. Da ein Ablehnungsbescheid ein Verwaltungsakt ist, muss dieser eine schriftliche Begründung beinhalten. Diese Begründung erklärt, warum Ihr Antrag abgelehnt wurde. Sie können sich zumindest sicher sein, dass Experten diese Begründung bis ins Detail bewerten können und Ihnen sagen werden, was nun zu tun ist. Experten gibt es bei hartz4widerspruch.de.

Häufig ist es der Fall, dass die Berechnungsgrundlage Ihres Anspruchs völlig falsch herangezogen wurde. Ein Ablehnungsbescheid muss also nicht das Ende aller Tage bedeuten, hier hilft Rechtsberatung.

Wie kann ich einem Ablehnungsbescheid widersprechen?

Da ein Ablehnungsbescheid ein Verwaltungsakt ist, können Sie ihn per Widerspruch (Frist von einem Monat) an das Jobcenter oder notfalls per Klage angreifen.

Auch bei einem Ablehnungsbescheid haben Sie die Möglichkeit, diesen selbst zu prüfen und eventuell Widerspruch dagegen einzulegen. Wirklich wichtig ist, dass die Gründe der Ablehnung korrekt aufgelistet und erläutert sind – seien sorgsamer als das Jobcenter in der Ablehnung Ihres Antrages.

Um sich Stress zu sparen und Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden, ist ein guter Anwalt wichtig. hartz4widerspruch.de beantragt für Sie ganz automatisch die Beratungshilfe, so dass alles für dich kostenlos bleibt.

Da es eine Widerspruchsfrist (ein Monat) gibt, ist es notwendig innerhalb dieser gegen den Ablehnungsbescheid vorzugehen. Nur so erhalten Sie die Leistungen, die Ihnen zustehen.

Wer hilft mir, wenn ich einen Ablehnungsbescheid erhalten habe?

Um überhaupt Leistungen zu erhalten, müssen Sie einen Ablehnungsbescheid prüfen lassen. Das geht kostenlos dank der Beratungshilfe und sollte von Anwälten im Sozialrecht übernommen werden. hartz4widerspruch.de hat hier die Erfahrung und die richtigen Anwälte für Sie.

Der Autor: Johanna Höfer

Johanna Höfer

Nach einem Master in Transkulturelle Studien an der Universität Bremen arbeitete sie als Sozialarbeiterin zuerst bei der AWO und dann für die Stadt Bremen. Nun informiert sie als Redakteurin bei hartz4widerspruch.de über praktische Tipps für den Umgang mit Hartz IV.

Eine Antwort auf „Ablehnungsbescheid“

  1. Mein Name ist christian Meister ich bin bei meine Eltern gemeldet und verbringe 20 tage bei meine Freundin mit kinder und schlafe auch dorten und ab in gunzenhausen ein Konto und jetzt will cop center roth mir kein geld gebe was soll das bitte jetzt hab Widerspruch gemacht und eine Frist gesetzt und 2 Wochen Zeit gegeben und dann kommt Anwalt

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