Jobcenter Frankfurt am Main

Die größte Stadt Hessens zählt 753.624 Einwohner. Das Jobcenter Frankfurt ist für die Vermittlung von 20.773 Personen aus Hartz 4 in Arbeit zuständig – denn so viele Menschen waren Anfang 2020 arbeitslos gemeldet. Vier Jahre zuvor waren noch 24.342 Einwohner arbeitslos, also 10,1 % mehr.

Arbeitslosigkeit in Frankfurt auf Rekordtief

Mit den knapp 21.000 Arbeitslosen liegt die Arbeitslosenquote bei 5,0 %. Das ist eine Verbesserung zum Vorjahr, als die Quote noch bei 6,1 %. Fast ein Drittel der Arbeitslosen, 30 %, galten 2020 als Langzeitarbeitslose. Weniger als jeder zehnte Arbeitslose ist unter 25 Jahre alt.

Häufigste Fehler beim Jobcenter in Frankfurt am Main

Die Fehlerquote bei diesem Jobcenter ist alarmierend hoch. Der häufigste Fehler betrifft die Kosten der Unterkunft für Hartz 4-Bezieher. Die berechneten Bedarfe liegen oft unter dem, was den Erwerbslosen wirklich zusteht. 

Der zweithäufigste Fehler betrifft auch die Unterkunft, aber im Bereich der Heizkosten. So wurde beispielsweise die Senkung der Heizkosten auf einen “angemessenen” Betrag innerhalb eines Leistungszeitraums verlangt. Dies ist weder zulässig noch in sechs Monaten realisierbar. Eine Abrechnung der Heizkosten erfolgt immerhin auch nur einmal jährlich.

Fehler im Bescheid bei Berechnung der Unterkunftskosten

Traurig ist auch ein weiterer der hier alltäglichen Fehler. Er trifft die Alleinerziehenden. So wird ihnen oft kein Mehrbedarf gewährt – nur weil noch andere Familienmitglieder mit im selben Haushalt wohnen. Es wird also automatisch davon ausgegangen, dass diese Kosten und Aufsicht übernehmen. Auch häufen sich in diesem Jobcenter grundsätzlich falsche Berechnungen des Bewilligungszeitraums. Denn dieser wird oft nur für 6 Monate angesetzt, doch ein Bescheid für sechs Monate wäre in den meisten Fällen angemessen.

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