Verliebt, verlobt, getrennt – nicht jede Beziehung hält für immer. Während sich die meisten Paare sich nach einer Trennung problemlos aus dem Weg gehen können, ist das bei Hartz IV-Empfänger*innen jedoch schwierig. Oft fehlt einem der Ex-Partner*innen einfach das Geld, um sich sofort eine neue Bleibe suchen zu können. Kann man trotzdem die Bedarfsgemeinschaft auflösen?
Obwohl die meisten Hartz IV-Empfänger*innen mit dem wenigen Geld, das ihnen zur Verfügung steht, sehr sorgsam umgehen, gibt es doch einige, die ihr Glück im Kasino, der Spielothek oder beim Lotto versuchen. Der ganz große Gewinn dürfte wohl ausbleiben, allerdings lassen sich relativ häufig kleinere Summen verdienen. Wie funktioniert in einem solchen Fall die Anrechnung durch das Jobcenter?
Wer schon einmal mit dem Jobcenter zu tun hatte, hat möglicherweise auch die Erfahrung gemacht, dass Unterlagen gerne mal verschwinden oder verloren gehen. Insbesondere bei Widersprüchen kommt es aber auf eine schnelle und verlässliche Bearbeitung seitens des Jobcenters an. Eine schriftliche Eingangsbestätigung würde Hartz IV-Empfänger*innen Rechtssicherheit bieten. Sind Jobcenter zu solchen Eingangsbestätigungen verpflichtet?
Verkehrsunfälle, ärztliche Fehlbehandlung oder unsauber arbeitende Handwerker*innen – Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen beschäftigen täglich tausende Menschen. Vielen Hartz IV-Empfänger*innen stellt sich in solchen Fällen oft die Frage, ob das Jobcenter etwaige Entschädigungszahlungen anrechnet. Stellen diese Einkommen dar?
Wenn es um die Anrechnung von Einkommen geht, machen Jobcenter immer wieder Fehler. Eine Hartz IV-Empfängerin aus Amberg musste das am eigenen Leib erfahren. Ihr wurde fälschlicherweise ein Darlehen als Einkommen angerechnet. Unsere Partneranwält*innen konnten der Frau jedoch helfen.
Viel Bürokratie, wenig Personal – das Tempo in dem deutsche Jobcenter arbeiten, ist gemächlich. Betroffene müssen teilweise Monate auf eine Antwort der Behörde warten. Was ist in einem solchen Fall zu tun?
Die Kosten der Unterkunft (KdU) sind seit jeher ein Streitthema zwischen Jobcenter und Hartz IV-Empfänger*innen. Besonders kompliziert wird es bei Umzügen. Genehmigt das Jobcenter einen Wohnungswechsel nicht, müssen Grundsicherungsempfänger*innen mit finanziellen Nachteilen rechnen.
Der Tod einer nahestehenden Person ist für die Hinterbliebenen nie einfach. Neben der psychischen Belastung beim Trauerprozess, gehen oft auch finanzielle Sorgen einher. Denn eine Beerdigung kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Besonders hart trifft es daher Hartz IV-Empfänger*innen, die wenig bis gar kein finanzielles Polster haben. Übernimmt das Jobcenter in solchen Fällen die Kosten?
Fehlerhafte Bewilligungen dürfen nicht zulasten von Grundsicherungsempfänger*innen gehen, auch wenn diese selbst bei der Antragsstellung Fehler gemacht haben. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) entschieden. Jobcenter hätten als staatliche Behörden einen deutlich besseren Überblick über das Sozialrecht und dessen praktische Anwendung, sodass ihr Fehlverhalten schwerer wiegt, so die Richter*innen.
Die Grundsicherungsleistungen des SGB II umfassen auch die Übernahme der Krankenkassenbeiträge. Dennoch können Hartz IV-Empfänger*innen Schulden bei ihrer Krankenkasse anhäufen. Besonders dann, wenn sie durch einen Jobverlust in Hartz IV rutschen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich von den Schulden befreien und Ihren Krankenversicherungsschutz erhalten.