In ihrem Sondierungspapier haben sich CDU und SPD unter anderem auf eine Reform des Bürgergeldes geeinigt. Eine grundlegende Überarbeitung sei laut einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung auch dringend notwendig. Momentan gäben Jobcenter zu viel Geld fürs Verwalten und zu wenig für die Arbeitsvermittlung aus. Auch bei der Förderung und Sanktionierung sei noch deutlich Luft nach oben, so die Analyse.
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Lebensmittelgutscheine: Dann darf das Jobcenter sie ausstellen
Lebensmittelgutscheine sind eine Form von Sachleistung, die das Jobcenter an Bürgergeld-Empfänger:innen ausgeben kann. Weil sie als Notlösung für Ausnahmesituationen gedacht sind, ist ihr Anwendungsbereich gesetzlich zwar stark eingeschränkt. Das hält Jobcenter jedoch nicht davon ab, Essensmarken rechtswidrig und teilweise sehr willkürlich zu verteilen. Wann das Amt Lebensmittelgutscheine ausgeben darf und wann nicht, haben wir im Beitrag für Sie zusammengefasst.
Nach Sondierungsgesprächen: Abschaffung des Bürgergeldes geplant
Die Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD sind abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein elf Seiten langes Papier, das als Grundgerüst für die kommenden Koalitionsverhandlungen dient. Besonders beim Bürgergeld haben Union und Sozialdemokraten viel vor. Geplant ist unter anderem ein vollständiger Leistungsentzug für Menschen, die zumutbare Arbeit wiederholt ablehnen – ein Überblick.
Kurzarbeit: Darum sollten Sie mit Bürgergeld aufstocken
Ende Januar bezogen knapp 347.000 Menschen Kurzarbeitergeld (KUG). Für einige von ihnen wird es trotz staatlicher Unterstützung finanziell eng, da das KUG nur einen Teil des Verdienstausfalles ausgleicht. Betroffene sollten in diesem Fall die Möglichkeit wahrnehmen, aufstockend Bürger- oder Wohngeld zu beantragen.
Neue Grundsicherung: Das sind Merz‘ Pläne für das Bürgergeld
Mit insgesamt 28, 52 % aller Stimmen ist die CDU als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Parteivorsitzender Friedrich Merz wird damit aller Voraussicht nach der nächste Bundeskanzler Deutschlands. Ein zentrales Wahlversprechen der Union war die Reform des Bürgergeldes: Weg von der „sozialen Hängematte“ und hin zum „Fördern und Fordern“. Worauf müssen sich Bürgergeld-Empfänger:innen nun einstellen?
Neue Mietobergrenzen beim Bürgergeld: Die Zahlen für 2025
Das Bürgergeld umfasst neben dem Regelsatz auch die Miete als Teil der Kosten der Unterkunft (KdU). Das Jobcenter muss diese Wohnkosten aber nur bis zu einer bestimmten Höhe übernehmen. Wie hoch solche Mietobergrenzen letztendlich sind, bestimmt jede einzelne Gemeinde unter Einhaltung einiger gesetzlicher Vorgaben selbst. Dazu gehört auch die regelmäßige Anpassung der Richtwerte. Wir verraten Ihnen, wie die Zahlen für 2025 aussehen.
Bürgergeld: 49-Jähriger darf nicht bei seinen Eltern ausziehen
Für einen Umzug brauchen Bürgergeld-Empfänger:innen die Zustimmung des Jobcenters. Ein Fall aus Reutlingen zeigt, wie sehr sie dabei auf das Wohlwollen der Behörden angewiesen sind. Dort musste das Sozialgericht (SG) einschreiten, nachdem das Jobcenter einem 49-Jährigen verbot, aus seinem Elternhaus auszuziehen.
Essens Bürgergeld-Pläne: Kommt die Arbeitspflicht für Empfänger?
Das Bild vom Bürgergeld als „soziale Hängematte“ lässt in konservativen Kreisen immer wieder Forderungen nach einer Arbeitspflicht für Bezieher:innen aufkommen. Nun plant die Stadt Essen, einen Großteil ihrer Grundsicherungsempfänger:innen zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten – inklusive jährlicher Gesundheits-Cheks. Doch ist das überhaupt erlaubt?
Nullrunde beim Bürgergeld: Das steckt dahinter
Worüber lange spekuliert wurde, ist nun offiziell: 2025 wird es keine Erhöhung bei den Bürgergeld-Leistungen geben. Die Politik rechtfertigt das mit einer gesunkenen Inflation und stützt sich auf die vermeintliche Tatsache, dass die Berechnung der neuen Regelsätze sogar einen niedrigeren Betrag ergeben hätte. Ob die Nullrunde beim Bürgergeld mit derartigen Argumenten gerechtfertigt werden kann? – wir liefern Antworten.
Abzocke bei Bürgergeld-Antrag: Jobcenter warnen
Der Antrag auf Bürgergeld ist für viele Menschen ein Graus. Die Gründe dafür sind unterschiedlich. Vermeintliche Dienstleister sehen darin eine Einnahmequelle – auch bei Leistungsbeziehenden. Das Ausfüllen eines entsprechenden Antrags lassen sie sich teuer bezahlen. Jobcenter warnen deshalb vor einer derartigen Abzocke beim Bürgergeld-Antrag.