Widerspruchsbescheid erhalten – Was nun?

Wurde gegen einen Bescheid des Jobcenters fristgerecht Widerspruch eingelegt, hat das Jobcenter nach § 88 Abs. 2 SGG drei Monate Zeit einen Widerspruchsbescheid zu erlassen. In diesem entscheidet es darüber, ob Ihrem Widerspruch statt gegeben wird.

Was ist der Widerspruchsbescheid?

Der Widerspruchsbescheid ist die Antwort auf Ihren Widerspruch. In Verbindung mit Ihrem Widerspruch gilt es, sich juristisch gut beraten zu lassen, um möglichst viele Fehler zu erkennen. Manchmal sind einfache Rechtsbehelfsbelehrungen fehlerhaft oder es wurden falsche Hartz 4-Leistungen berechnet. So erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit eines für Sie positiven Widerspruchsbescheides.

Wann erhalte ich einen Widerspruchsbescheid?

Wenn Sie einen Bescheid von der Behörde bekommen, können Sie binnen vier Wochen Widerspruch einlegen. Ab Zeitpunkt Ihres Widerspruchs dürfen nach § 88 Abs. 2 SGG maximal drei Monate vergehen, dann erhalten Sie spätestens Ihren Widerspruchsbescheid. Ist dies nicht der Fall, können Sie auch hier Untätigkeitsklage einreichen. Ihr Jobcenter ist dazu verpflichtet diese Frist einzuhalten, andernfalls verstößt es gegen das Gesetz.

Was muss ich bei einem Widerspruchsbescheid beachten?

Auch bei einem Widerspruchsbescheid liegt Ihnen ein Verwaltungsakt vor, der rechtlich bindend ist. Damit ist eine schriftliche Begründung über den Entscheid deines Widerspruchs ganz wichtig und der Bescheid ohne diesen nicht gültig.

Der Verwaltungsakt

Der Verwaltungsakt ist in Ihrem Fall ein von einer Behörde ausgestellter Bescheid. Dieser dient der Regelung eines Einzelfalls und betrifft das öffentliche Recht. Allerdings besteht bei jedem Verwaltungsakt die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen.

An dieser Stelle ist es wieder ratsam, unsere Partneranwälte von hartz4widerspruch.de um Hilfe zu fragen. Kostenlos prüfen sie Ihren Widerspruchbescheid und gehen im Zweifel dagegen vor – kostenlos.

Wie kann ich gegen einen Widerspruchsbescheid vorgehen?

Der nächste Schritt, nach einem Widerspruch, ist die Klage vor dem Sozialgericht. Ergibt der Widerspruchsbescheid, dass Ihr Widerspruch rechtens war und das Jobcenter Ihren Bescheid anpasst, ist eine Klage nicht nötig.

Lehnt das Jobcenter jedoch Ihren Widerspruch ab, haben Sie die Möglichkeit zu klagen. Jetzt ist den Gerichten die Arbeit nicht mehr zu ersparen und ein Anwalt mit Erfahrungen im Sozialrecht sehr hilfreich. Selbstverständlich können Sie auch ohne Anwalt vor Gericht auftreten und Ihre Klage eigenständig vorbringen. Sicher und weiterhin kostenlos ist dies jedoch mit unseren Partneranwälten von hartz4widerspruch.de.

Tipp

Notieren Sie sich am besten das genaue Datum, an dem Ihr Widerspruchsbescheid bei Ihnen im Briefkasten lag (am einfachsten direkt auf deinen Widerspruchsbescheid). Weshalb? Ab dem Zeitpunkt, wo Sie der Widerspruchsbescheid erreicht hat, beginnt die einmonatige Frist, innerhalb der Sie Klage einreichen können. Machen Sie dies nicht, geht man davon aus, dass der Bescheid drei Tage nach Ausstellungsdatum bei Ihnen eingetroffen ist.

Wer hilft mir, wenn ich einen Widerspruchsbescheid erhalten habe?

Guten und detailliert aufbereiteten Klagen, kann auch das Sozialgericht nichts entgegensetzen. Es ist die Aufgabe unserer Parnteranwälte von hartz4widerspruch.de deutlich zu machen, dass die Fehler auf Seiten der Jobcenter geschehen. Daher sollten Sie mit Bescheiden aller Art bei uns melden, damit unsere Partneranwälte genau solche Klagen ausarbeiten.

hartz4widerspruch.de unterstützt Sie dabei, die einmonatige Frist bestmöglich und stressfrei für die Klage vor dem jeweiligen Sozialgericht zu nutzen.

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