Jobcenter Wuppertal

Alle Infos zu deinem Jobcenter in Wuppertal

Wuppertal

Wuppertal hat eine Arbeitslosenquote von rund 10%. Diese Zahl liegt deutlich über den 7,7% in ganz Nordrhein-Westfalen. Im Jobcenter kümmern sich 687 Mitarbeiter um etwa 50.000 regelleistungsberechtigte Personen. Durchschnittlich 25 Arbeitslose kamen 2016 auf einen Mitarbeiter. Das Jobcenter konnte 2016 über 6.000 Kunden in Arbeit oder Ausbildung vermitteln.


Wie ein Beschwerdemanagement zur Kundenzufriedenheit beitragen kann
Das Jobcenter in Wuppertal hebt sich von anderen Jobcentern durch sein eigenes Beschwerdemanagement ab. Die Idee mit dem Kunden in Dialog zu treten und sich mit seinen Problemen auseinander zu setzen, findet viel Zuspruch und vermenschlicht den Prozess der Arbeitseingliederung.

Mit 4.100 eingereichten Klagen und Widersprüchen liegt das Jobcenter Wuppertal mittig zwischen vergleichbaren Städten wie Gelsenkirchen (3.240) oder Bochum (5.000). 46 % der in 2016 bearbeiteten Widersprüche hatten zumindest teilweisen Erfolg. Davon waren etwa 46% rechtsfehlerhaft wegen einer falschen Rechtsanwendung oder einer Änderung der Gesetzeslage. Damit zeigt sich: auch bei einem innovativen Beschwerdesystem ist die Kenntnis des Rechts unerlässlich. Deshalb solltest du deinen Bescheid kostenlos rechtlich prüfen lassen.

Häufigste Fehler in Wuppertal

Benachteiligungen der Hartz 4-Empfänger gehören in diesem Jobcenter zur Tagesordnung. Besonders häufig trifft das den Bereich der KdU (Kosten der Unterkunft). Oft werden Bedarfe falsch berechnet und eine Senkung von Miet-und Heizkosten verlangt. Und das innerhalb von 6 Monaten. Dies ist weder möglich noch rechtens. Als Elternteil muss man hier auch aufpassen. Der Mehrbedarf für Materialkosten für Bildung des Kindes wird nämlich in den Leistungen oft nicht berücksichtigt. Sei auch vorsichtig bei Aufhebungs- oder Erstattungsbescheiden. Oftmals wird ein falscher Zeitraum verwendet und diese sind ungültig. Denn es wird gerne zum Nachteil des Empfängers gerechnet. Ungenauigkeit betrifft hier Bescheide generell. Ungenaue Begründungen führen zu unverständlichen Bescheiden. Dies ist nicht rechtmäßig. Du solltest immer genau verstehen müssen, warum du etwas nicht bewilligt bekommst. Ansonsten kannst du einen Bescheid anfechten.