Jobcenter Duisburg

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Duisburg

Mit ca. 500.000 Einwohnern schafft es Duisburg auf den 5. Platz der größten Städte in Nordrhein-Westfalen. Jedoch konnte die Stadt Duisburg im Jahr 2016 mit ihrer durchschnittlichen Arbeitslosenquote von 13% nicht mit dem Landesdurchschnitt von 7,7% mithalten. Allerdings bedeutet diese überdurchschnittliche Quote trotzdem einen Rückgang der dort herrschenden Arbeitslosigkeit um 0,2% zum Vorjahr. Trotz des allgemeinen Rückgangs der Arbeitslosigkeit stieg die Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit. Somit waren in diesem Jahr 32.330 Menschen arbeitslos gemeldet.

Verliert Duisburg das Vertrauen und das Interesse der Arbeitgeber?
Insgesamt 11.734 freie Stellen wurden an das zuständige Amt in Duisburg gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies jedoch einen drastischen Rückgang um 6,1%. Einen großen Fachkräftemangel gibt es in Duisburg nicht und auch die Digitalisierung in den Betrieben könnte ein Grund für den Rückgang der Stellenausschreibungen darstellen.

Das Jobcenter Duisburg betreute 2016 unter anderem 27.416 Rentner und Arbeitsunfähige. Weiterhin lagen im gleichen Jahr durchschnittlich 3.292 Klagen oder Widersprüche gegen erlassene Bescheide vor.
36,9% der in 2016 bearbeiteten Widersprüchen waren zumindest teilweise erfolgreich. 2016 hatten 35,7% der stattgegebenen Widersprüche Erfolg, weil das Recht falsch angewandt wurde. Das zeigt wie wichtig es ist sein Recht zu kennen und an den entscheidenden Stellen rechtlich von einem Fachmann prüfen zu lassen.

Häufigste Fehler in Duisburg

Auch in diesem Jobcenter sind fehlerhafte Bescheide Alltag. Am häufigsten wird hier der Mehrbedarf durch Warmwassererhitzung missachtet. Durch die Nutzung eines Durchlauferhitzers entstehen mehr Stromkosten. Dies kann aber von dem Mieter nicht beeinflusst werden. Daher sind diese auch außerhalb des Regelbedarfs zu übernehmen. Der zweithäufigste Fehler betrifft die Rückzahlung von Darlehen. Es gilt: Die monatlichen Rückzahlungen dürfen nur maximal 10 % des Regelbedarf betragen. Alle höheren Forderungen sind unzulässig. Ein weiterer Fehler betrifft die Bildung von Kindern innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft. Oft wird der Mehrbedarf für Schulmaterialien falsch berechnet. Zum Nachteil der Kinder. Ebenfalls wird in vielen Bescheiden von Anfang an von falschen Tatsachen ausgegangen. Dies bedeutet, dass Angaben, die du gemacht hast nicht beachtet werden. Auch dies führt für dich zu weniger Geld.

Jobcenter-Schutzschild für Duisburg!