Jobcenter Aachen

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Aachen

Die Städteregion Aachen zählte im Jahr 2015 ungefähr 570.000 Einwohner und im Jahr 2016 17.954 Arbeitslose. Verrechnet man diese Zahl mit den Erwerbstätigen, ergibt das eine Arbeitslosenquote von 8,1%. Damit liegt Aachen leicht über der Quote des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen (7,7%).

Einmal arbeitslos, immer arbeitslos?
Aachen hat es geschafft die Langzeitarbeitslosigkeit stetig zu verringern. Während im Jahr 2007 noch knapp 14.800 arbeitsmarktferne Arbeitslose gemeldet waren, verzeichnete das Jobcenter im Jahr 2016 unter 10.000 Langzeitarbeitslose. Leider ergibt sich daraus noch immer eine alarmierend hohe Quote von über 56 %. Damit ist jeder zweite Arbeitslose in Aachen langzeitarbeitslos.

Rechtsbehelfe – das Jobcenter hat eh immer Recht?
Gegen 5.648 Bescheide wurde im Jahr 2016 Klage bzw. Widerspruch eingelegt. In über einem Drittel der Fälle hatte der Widerspruch Erfolg. 47,8 % hatten Erfolg wegen fehlerhafter Rechtsanwendung. Damit hat die Widerspruchsbehörde fast jedem zweiten erfolgreichen Widerspruch deswegen stattgegeben, weil der Bescheid der Ausgangsbehörde Rechtsfehler aufwies. Die Kenntnis des Rechts ist unerlässlich und Bescheide sollten daher grundsätzlich kostenlos geprüft werden, um Fehler zu vermeiden.

Häufigste Fehler in Aachen

In diesem Jobcenter arbeitet anscheinend der Fehlerteufel. Anders lassen sich die vielen fehlerhaften Bescheide nicht erklären. Der häufigste Fehler betrifft die Anrechnung des Einkommens. Das Jobcenter sollte in diesem Fall nämlich das Bruttoeinkommen berücksichtigen. Doch natürlich verwendet es lieber das Nettoeinkommen. Daher erhältst du wenigster Leistungen. Auch bei den Zeiträumen der Bescheide wird gerne zum Nachteil des Empfängers entschieden. Denn das Jobcenter stellt diese generell eigentlich nur für 6 Monate aus. Dabei wäre die Verwendung von einem Zeitraum von 12 Monaten in den meisten Fällen zulässig. Dasselbe gilt für Aufhebungs – und Erstattungsbescheide. Falsche Zeiträume werden schnell zu einem Nachteil des Betroffenen. Noch ein häufiger Fehler betrifft die Bedarfsgemeinschaften. Sollte im selben Haushalt noch andere Personen außerhalb der Bedarfsgemeinschaft leben, dann darf deren das Einkommen nicht angerechnet werden. Doch dies wird natürlich oft trotzdem gemacht.

Jobcenter-Schutzschild für Aachen!