Mit System: Jobcenter stiehlt Hartz 4-Leistungen

Jobcenter haben über Jahre hinweg den Empfängern von Hartz 4-Leistungen mehrere Milliarden Euro vorenthalten und diese in den eigenen Verwaltungsapparat gesteckt.

Jobcenter stehlen Milliarden.

Die Hiobsbotschaften aus dem Jobcenter reißen nicht ab. Die Bundesregierung hat zugegeben, dass die Jobcenter in den vergangenen Jahren im großen Stil Gelder in die eigene Tasche gesteckt haben. Diese waren für die Wiedereingliederung von Hartz 4-Empfängern in den Arbeitsmarkt bestimmt. Seit 2005 wurde eine Summe von 3,5 Milliarden Euro „umgeschichtet“. Diese Praktiken nehmen immer größere Ausmaße an. Es wird davon ausgegangen, dass allein im kommenden Jahr mehr als eine Milliarde Euro nicht mehr für die Bezieher von Hartz 4-Leistungen zur Verfügung steht, sondern im Bürokratiemonster Jobcenter verschwinden.

Das Geld fehlt dann wiederum für Hartz 4-Empfänger bei der langfristigen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Vor allem bei Ausbildungsprojekten und Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Es ist also deutlich zu sehen, wo die Prioritäten des Jobcenters liegen. Es geht offensichtlich nicht darum den Menschen wirklich zu helfen, sondern sich möglichst viel Geld in die eigene Tasche zu stecken. Auch die Bundestagsabgeordnete der Linken, Sabine Zimmermann, spricht in diesem Zusammenhang von einem „Skandal“ und fordert „Schluss mit dem Kahlschlag in der Arbeitsmarktpolitik.“ Eine Aussage, der wir uns nur anschließen können.

Wo ist unser Geld geblieben?

Bei den vielen Milliarden, die das Jobcenter für sich behalten hat, müsste man eigentlich folgendes annehmen: technisch auf dem neuesten Stand, kurze Bearbeitungszeiten, freundliche und gut ausgebildete Mitarbeiter, einwandfreie Arbeitsergebnisse. Kurz gesagt: Top Service!
Leider ist die Realität eine ganz andere: unmotivierte und schlecht ausgebildete Mitarbeiter, die die einfachsten Sachverhalte und Zusammenhänge nicht verstehen und denen jegliche Empathie fehlt. Dazu kommen lange Wartezeiten, marode Verwaltungsinfrastruktur, und eine Flut von fehlerhaften Hartz 4-Bescheiden.
Wo sind die Milliarden also geblieben? Es macht den Eindruck bei dem Jobcenter handelt es sich nicht um eine Behörde, sondern um eine gigantische Geldverbrennungsmaschine.

Hartz 4-Empfänger sind die Leidtragenden.

Wie kann es also sein, dass man beim täglichen Umgang mit dem Jobcenter immer mehr den Eindruckt gewinnt die Sanktionen und Maßnahmen sind absolut willkürlich? Weil genau das sind.

Das viele Geld, das das Jobcenter sich einsteckt, muss schließlich irgendwo herkommen. Und wo ist es am einfachsten? Bei denen die sich nicht wehren können. So werden erfolgversprechende aber teurere Maßnahmen nicht vergeben, sondern Hartz 4-Empfänger mit sinnlosen, billigen Kursen in die Langzeitarbeitslosigkeit geschickt. Eine existenzbedrohende Praktik. Es bleibt zu hoffen, dass diese unfairen Methoden des Jobcenters nicht ungestraft bleiben und sie bald wieder ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen, nämlich Jobs zu vermitteln.

Schlechte Arbeit mit System.

Es ist offensichtlich, dass der Grund für die schlechte Arbeit der Jobcenter nicht nur aufgrund mangelnder Ausbildung und Lustlosigkeit der Mitarbeiter zustande kommt. Dazu kommt, dass Bescheide absichtlich fehlerhaft wirken und zu wenig Geld ausgeben wird. So spart das Jobcenter doppelt.

Ein Zustand der nicht hinnehmbar ist. Deshalb ist es jetzt noch wichtiger für Hartz 4-Empfänger ihre Bescheide professionell überprüfen zu lassen, damit sie nicht Opfer der Schikane des Jobcenters werden. Schicke uns deshalb deinen Hartz 4-Bescheid zu. Wir von hartz4widerspruch.de prüfen ihn für dich und legen Widerspruch ein. Die Leistungen sind für dich als Hartz 4-Empfänger kostenlos.

Eine Antwort auf „Mit System: Jobcenter stiehlt Hartz 4-Leistungen“

  1. Das musste ich jetzt selber erfahren. Trotz eines Arbeitsvertrages und einer weiteren Zusage zur Festanstellung nach einem Praktikum wurde mir die Förderung versagt. Als Grund wurde angegeben das durch die Förderung keine Garantie bestünde in Arbeit zu kommen.

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