Jobcenter Wut: Sanktionen gegen Hartz 4-Empfänger auf Höchststand

Im September 2017 nahmen die Sanktionen der Jobcenter-Mitarbeiter gegenüber Leistungsempfängern ein Ausmaß an, wie es in diesem Jahr noch nicht gesehen wurde. Die Sanktionswelle schwappte über insgesamt 91.950 Menschen hinweg. Die Gründe sind fragwürdig.

Größter Anstieg in der Geschichte der Jobcenter

Die Jobcenter Bosse werden im September letzten Jahres besonders zufrieden mit ihren Untergebenen gewesen sein, denn in diesem Monat wurden insgesamt 91.950 Sanktionen gegen Hartz 4-Empfänger verhängt. Im Vergleich zum August ist das ein Anstieg 30,3 % ein neuer Rekord! Außerdem stellt dieser Wert einen Höchststand seit August 2013 dar. Offizieller Grund für die Sanktionen: Viele Hartz 4-Empfänger hätten sich nicht pünktlich aus dem Urlaub zurückgemeldet. Eine fadenscheinige Ausrede.

10 Millionen Euro mehr für die Jobcenter

Durchschnittlich betrugen die Kürzungen in diesem Monat 108 EUR pro Leistungsempfänger. 7.342 Menschen wurde die Existenzgrundlage sogar komplett entzogen. Das macht bei 91.950 Sanktionen einen Gewinn für die Jobcenter von 10 Mio. EUR. In den ersten 9 Monaten des Jahres 2017 wurden 718.803 Sanktionen verhängt, das sind 14.410 mehr als im selben Zeitraum 2016.

Bei falschen Hartz 4-Bescheiden Widerspruch einlegen

Die Willkür und die Gier der Jobcenter kennt keine Grenzen. Das ist auch der Grund dafür, dass mittlerweile knapp 50 % aller erlassenen Hartz 4-Bescheide fehlerhaft sind. Die Geldgier macht viele im Jobcenter blind vor der Realität. Als Betroffener ist es wichtig Widerspruch einzulegen. Schicke uns dafür deinen Hartz 4-Bescheid zu. Unsere Partneranwälte prüfen ihn und legen gegebenenfalls Widerspruch für dich ein. Für Bezieher von Hartz 4 sind all unsere Leistungen kostenlos.

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