Endlich weg vom Jobcenter – mit einer guten Bewerbung

Als Hartz 4-Empfänger hast du das Ziel wieder ins das Berufsleben zurückzufinden. Du möchtest nicht mehr vom Jobcenter abhängig sein. Auch das Jobcenter verlangt, dass du schnellstmöglich einen Job findest. Daher legt es in Eingliederungsvereinbarungen fest, wie oft und wo du dich bewerben musst. Allerdings ist dies einfacher gesagt als getan. Wie sieht eine erfolgreiche Bewerbung also aus? Eine gute Bewerbung ist das A und O auf dem Weg zurück ins Berufsleben. Deshalb ist es wichtig, zu wissen worauf du achten musst.

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Der richtige Aufbau deiner Bewerbung

Der erste Eindruck ist immer der wichtigste. Wenn du dich für einen Job bewirbst, ist deine Bewerbung das erste, was der potenzielle Arbeitsgeber von dir mitbekommt. Daher sollte man hier den bestmöglichen Eindruck hinterlassen. Ein ordentlicher Aufbau ist der erste Schritt. Dieser sollte so aussehen: › Deckblatt › Anschreiben › Lebenslauf › Zeugnisse / Zertifikate Wenn du dich über den Postweg bewirbst, hefte die Dokumente ordentlich in eine Klemmmappe. So kommen diese ordentlich und gesammelt bei dem Arbeitsgeber an. Bei einer Online-Bewerbung sollte deine Bewerbung nur aus einem PDF bestehen, das alle Dokumente enthält. Alle Dateien einzeln hochzuladen, bedeutet einen größeren Aufwand für deinen zukünftigen Chef.

Das Anschreiben an den potenziellen Arbeitgeber

Eine gute Länge für das Anschreiben an ein Unternehmen ist eine DIN4-Seite. Wenn möglich, wird es direkt an den richtigen Ansprechpartner gerichtet. So merkt dieser, dass du dich intensiv mit dem Unternehmen und der Stellenanzeige auseinandergesetzt hast. Sollte dessen Name nirgendwo zu finden sein, ist auch eine allgemeine Anrede in Ordnung. Im Anschreiben hast du die Chance dich und deine Motivation für den Job darzustellen. Ebenfalls kannst du besondere Qualifikationen von dir nennen und erklären, wieso du perfekt für den Job bist. Achte darauf, dass das Anschreiben auf das jeweilige Unternehmen bezogen ist. Auch wenn du viele Bewerbungen schreibst, sind allgemein gehaltene Formulierungen und Floskeln schlecht. Denn ein erfahrener Arbeitgeber erkennt diese.

Dein Lebenslauf

In deinem Lebenslauf stellst du tabellarisch deinen schulischen und beruflichen Werdegang dar. Auch deine vollständigen Kontaktdaten sind hier zu finden. Es ist wichtig, dass du keine Lücke in deinem Lebenslauf unkommentiert lässt. Auch wenn du in dieser Zeit arbeitslos warst, ist es besser dies aufzuführen als es zu verschweigen. Spätestens im Bewerbungsgespräch würde dich dein potenzieller Arbeitsgeber sowieso darauf ansprechen. Ehrlichkeit währt am längsten. Besondere Fähigkeiten machen dich noch interessanter. Dazu zählen beispielsweise eine Fremdsprache oder besondere Computerkenntnisse. Hobbies sollten nur aufgeführt werden, wenn diese bei der Ausführung deines Jobs hilfreich sein könnten. Mannschaftssport ist beispielsweise bei Arbeitgebern gerne gesehen, da dies einen guten Teamgeist beweist.

Anlagen

Neben dem Anschreiben und deinem Lebenslauf sind die beigefügten Dokumente ebenfalls ein wichtiger Bestandteil deiner Bewerbung. Du solltest dein letztes Schulzeugnis sowie aktuelle Arbeitszeugnisse beifügen, da diese viel über deine Stärken und Schwächen aussagen. Auch belegst du damit die Angaben, die du in deinem Anschreiben und deinem Lebenslauf gemacht hast. Zertifikate, beispielsweise von einem Sprachkurs, oder Belege über ehrenamtliche Arbeit können ebenfalls angefügt werden. Es kann außerdem vorkommen, dass der potenzielle Arbeitgeber noch bestimmte Nachweise bei der Jobausschreibung gefordert hat. Diese müssen ebenfalls mitgeschickt werden. Das kann zum Beispiel ein Staplerführerschein, ein polizeiliches Führungszeugnis oder ein Gesundheitszeugnis sein.

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Bis deine Jobsuche erfolgreich war, bist du noch auf den Hartz 4-Regelsatz des Jobcenters angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass sich keine Fehler eingeschlichen haben und du volle Leistungen erhältst. Sende uns deinen Bescheid und unsere Partneranwälte prüfen diesen für dich – kostenlos.

Eine Antwort auf „Endlich weg vom Jobcenter – mit einer guten Bewerbung“

  1. Es gibt Menschen, die haben mehr als ein Zeugnis! – Sie empfehlen, alles in eine einzige PDF-Datei zu packen… Bei den meisten Portalen geht es dann nicht, das PDF hoch zu laden, weil es mehr MB hat, als erlaubt — Desweiteren ermuntern Sie, arbeitslosen-Zeiten an zugeben und nichts zu verschweigen. Das ist auch Blödsinn, weil man sich mit einer Arbeitslosen-Zeit selbst ins Aus schießt. Bis jetzt hat das noch kein Arbeitgeber zu schätzen gewußt und Langzeit-Arbeitslose haben gar keine Chance! Wenn Ihre anderen Tips genauso aussehen, na dann. Wäre auch nett, nicht permanent von Ihnen geduzt zu werden! Es ist schlimm genug, daß der Jugendwahn grassiert. Da müssen Sie jemanden nicht an sein Alter erinnern, weil wir ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz haben! – Viele Grüße —

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