3.00 – Widerspruchsbescheid

Der Widerspruchsbescheid – die Antwort des Jobcenters auf deinen Widerspruch.

Gerichte sollen nicht überlastet werden. Daher besagt das sogenannte Widerspruchsverfahren, dass man zur Klärung von Sachverhalten (im Widerspruch) direkt mit dem zuständigen Jobcenter kommuniziert. Erst wenn dieses Verfahren keine positiven Früchte für dich trägt, eröffnet dir der Widerspruchsbescheid, als Antwort auf deinen Widerspruch, den Weg zu den Sozialgerichten.

Was ist der Widerspruchsbescheid?

Der Widerspruchsbescheid ist die Antwort auf deinen Widerspruch. Auf eine Antwort möchte man natürlich nicht lange warten, daher gibt es einen Trick. In Verbindung mit deinem Widerspruch gilt es, sich juristisch gut beraten zu lassen, um möglichst viele Fehler zu erkennen. Manchmal sind einfachste Rechtsbehelfsbelehrungen fehlerhaft oder es wurde schlicht falsch berechnet. So erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit eines für dich positiven Widerspruchsbescheides.

Wann erhalte ich einen Widerspruchsbescheid?

Wenn du einen Bescheid von der Behörde bekommst, kannst du binnen vier Wochen Widerspruch einlegen. Ab Zeitpunkt deines Widerspruchs dürfen maximal drei Monate vergehen, dann erhältst du spätestens deinen Widerspruchsbescheid. Ist dies nicht der Fall, kannst du auch hier Untätigkeitsklage einreichen. Dein Jobcenter ist dazu verpflichtet diese Frist einzuhalten, andernfalls verstößt es gegen das Gesetz.

Was muss ich bei einem Widerspruchsbescheid beachten?

Auch bei einem Widerspruchsbescheid liegt dir ein Verwaltungsakt vor – er ist rechtlich bindend. Damit ist eine schriftliche Begründung über den Entscheid deines Widerspruchs ganz wichtig und der Bescheid ohne diesen nicht gültig.

Der Verwaltungsakt:

Der Verwaltungsakt ist in deinem Fall ein von einer Behörde ausgestellter Bescheid. Dieser dient der Reglung eines Einzelfalls und betrifft das öffentliche Recht. Allerdings besteht bei jedem Verwaltungsakt die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen.
An dieser Stelle ist es wieder ratsam, die Anwälte von hartz4widerspruch.de um Hilfe zu fragen. Kostenlos prüfen sie deinen Widerspruchbescheid und gehen im Zweifel dagegen vor – kostenlos.

Wie kann ich gegen einen Widerspruchsbescheid vorgehen?

Der nächste Schritt, nach einem Widerspruch, ist die Klage vor dem Sozialgericht. Ergibt der Widerspruchsbescheid, dass dein Widerspruch rechtens war und das Jobcenter deinen Bescheid anpasst, ist eine Klage nicht nötig. Lehnt das Jobcenter jedoch deinen Widerspruch ab, hast du die Möglichkeit zu klagen. Jetzt ist den Gerichten die Arbeit nicht mehr zu ersparen und ein Anwalt mit Erfahrungen im Sozialrecht sehr hilfreich. Selbstverständlich kannst du auch vor Gericht ohne Anwalt auftreten und deine Klage eigenständig vorbringen. Sicher und weiterhin kostenlos ist dies jedoch mit hartz4widerspruch.de.

Tipp:
Notiere dir am besten das genaue Datum, an dem dein Widerspruchsbescheid bei dir im Briefkasten lag (am einfachsten direkt auf deinen Widerspruchsbescheid). Weshalb? Ab dem Zeitpunkt, wo dich der Widerspruchsbescheid erreicht hat, beginnt die einmonatige Frist, innerhalb der du Klage einreichen kannst. Machst du dies nicht, geht man davon aus, dass der Bescheid drei Tage nach Ausstellungsdatum bei dir eingetroffen ist.

Wer hilft mir, wenn ich einen Widerspruchsbescheid erhalten habe?

Guten und detailliert aufbereiteten Klagen, kann auch das Sozialgericht nichts entgegensetzen. Es ist unsere Aufgabe deutlich zu machen, dass die Fehler auf Seiten der Jobcenter geschehen. Daher solltest du dich mit Bescheiden aller Art bei uns melden, damit wir genau solche Klagen ausarbeiten.

hartz4widerspruch.de unterstützt dich dabei, die einmonatige Frist bestmöglich und stressfrei für die Klage vor dem jeweiligen Sozialgericht zu nutzen.