Der Aufhebungsbescheid

Einen Aufhebungsbescheid erhältst du, wenn dein Hartz 4-Anspruch nach § 7 SGB II innerhalb eines laufendes Bewilligungszeitraums erlischt. Das ist beispielsweise der Fall, wenn du einen Job antrittst und deinen Lebensunterhalt wieder selbstständig tragen kannst.

Wer bekommt einen Aufhebungsbescheid vom Jobcenter?

Wenn du Hartz 4 bekommst, du aber zum Beispiel Einkommen, Vermögen oder einen Job erhältst, musst du das deinem Jobcenter mitteilen. Achte dabei darauf genaue Angaben zu machen. So kann es zu keinen Missverständnissen kommen kann. Das Jobcenter rechnet aus, ob du weiterhin Hartz 4 beziehen kannst oder ob deine Leistungen eingestellt werden. Wenn das Jobcenter ausgerechnet hat, dass du nach § 11 SGB II zu viel Geld verdienen wirst oder zu viel Vermögen haben wirst, stellt das Jobcenter deine Leistungen ein.

Tipp:

Wir raten dir, dass du dir für jedes eingereichte Dokument eine Bestätigung vom Jobcenter ausstellen lässt. Die Jobcenter sind oft überlastet und vernachlässigen die Ordnung Ihrer Akten und Unterlagen. Aus diesem Grund ist es immer wichtig einen Beweis zu haben, dass du die geforderten Unterlagen eingereicht hast. So kann das Jobcenter nicht behaupten, du hättest geforderte Unterlagen nie oder nur unvollständige Unterlagen eingereicht.

Was bedeutet der Aufhebungsbescheid vom Jobcenter für mich?

Der Aufhebungsbescheid, auf dem auch oft „Einstellung von Leistungen“ steht, heißt dann für dich, dass du ab dem Zeitpunkt der auf deinem Aufhebungsbescheid steht, kein Hartz 4 mehr vom Jobcenter bekommst. Das heißt aber nicht, das zum Beispiel Wohngeld wegfällt oder andere Sozialleistungen. Für diese Leistungen ist nicht das Jobcenter, sondern andere Ämter zuständig.

Wie kann ich mich gegen einen falschen Aufhebungsbescheid wehren?

Wie gegen jeden Bescheid, kannst du auch gegen den Aufhebungsbescheid Widerspruch beim Jobcenter einlegen. Du solltest dabei klarmachen, warum der Aufhebungsbescheid falsch ist. Beispielsweise weil das Jobcenter von einem falschen Beginn deines Jobs ausgeht oder du gar nicht so viel Vermögen oder Einkommen bekommst, wie das Jobcenter annimmt.

Achtung:

Du hast für den Widerspruch gegen den Aufhebungsbescheid einen Monat Zeit. Lässt du die Frist verstreichen, kannst du nur noch einen Überprüfungsantrag stellen, für den das Jobcenter sechs Monate Bearbeitungszeit hat.

Lege besser innerhalb eines Monats Widerspruch beim Jobcenter ein, um so schnell wie möglich zu deinem Recht zu kommen.

Mit dem Jobcenter-Schutzschild von hartz4widerspruch.de bist du auf der sicheren Seite.

Unsere Anwälte von hartz4widerspruch.de haben Erfahrungen mit hunderten Widersprüchen gegen Aufhebungsbescheide. Wir wissen welche Punkte zu beachten sind und welche Fehler die Jobcenter bei Aufhebungsbescheiden oft machen. Die Erfolgsaussichten eines Widerspruches gegen Aufhebungsbescheid sind sehr hoch. So sicherst du dir weiterhin alle Leistungen und musst dir keine Sorgen machen.
Die Erstellung des Widerspruches ist zu jeder Zeit kostenlos. Wenn du noch andere Probleme mit dem Jobcenter hast, lösen wir diese Probleme für dich. Und auch hier kommen keine Kosten auf dich zu. Wir decken unsere Kosten mit der Beratungshilfe.

Falls du einen Aufhebungs- und Erstattungsbescheid vom Jobcenter bekommst, kannst du diesen von uns prüfen lassen. Wir helfen dir kostenlos und kämpfen dafür, dass du volle Leistungen erhältst.