Der Ablehnungsbescheid

Ein Ablehnungsbescheid informiert den Antragssteller darüber, dass kein Anspruch auf Hartz 4-Leistungen nach §7 SGB II besteht. Beispielsweise, weil zu viel Vermögen vorhanden ist. Es muss aber genau aufgeführt werden, weshalb dir keine Leistungen zustehen.

Wann erhalte ich einen Ablehnungsbescheid?

Um Leistungen vom Jobcenter zu erhalten, muss ein Antrag gestellt werden. Mitarbeiter des Jobcenters prüfen dann deinen Anspruch auf Hartz 4. Diese Prüfung kann zwei Arten von Bescheiden zur Folge haben. Ein Bewilligungsbescheid gibt Auskunft über die gewährte Höhe und Dauer an Leistung.

Wird bei dir keine Leistungsberechtigung nach § 7 SGB II festgestellt, erhältst du einen Ablehnungsbescheid. Dieser wird als Verwaltungsakt erlassen und muss genau begründen, warum du keinen Anspruch auf Hartz 4 besitzt.

Der Verwaltungsakt:

Der Verwaltungsakt ist ein von einer Behörde ausgestellter Bescheid. Dieser dient der Regelung eines Einzelfalls und betrifft das öffentliche Recht. Allerdings besteht bei jedem Verwaltungsakt die Möglichkeit, innerhalb eines Monats Widerspruch einzulegen.
Was ganz wichtig ist, wenn ein Ablehnungsbescheid dir Leistungen untersagt.

Bewahre die Ruhe. Lass den Ablehnungsbescheid von einem Anwalt prüfen. Dies sollte zeitnah geschehen, um Widerspruchs- und Klagefrist einhalten zu können. Rechtsanwälte von hartz4widerspruch.de übernehmen kostenlos die Überprüfung deines Ablehnungsbescheides.

Wer erhält einen Ablehnungsbescheid?

Du erhältst einen Ablehnungsbescheid, wenn Du nicht leistungsberechtigt bist. Dies ist der Fall, wenn du ein Vermögen nach § 12 SGB II besitzt, welches zunächst aufgebraucht werden muss. Eine kleine Eigentumswohnung reicht beispielsweise aus, um als Vermögen gewertet zu werden. Das Amt wird dir dann auftragen, damit verbundenes Vermögen erstrangig aufzubrauchen. Somit soll gewährleisten sein, dass keine Trittbrettfahrer auf Kosten des Staates leben, obwohl sie ihren Lebensunterhalt selbstständig bestreiten könnten.

Ebenso können fehlende Unterlagen für einen Ablehnungsbescheid verantwortlich sein. Dein Antrag konnte dann vermutlich nicht bearbeitet werden. Hier besteht jedoch die Möglichkeit, Dokumente nachzureichen und im nächsten Schritt Hartz 4 bewilligt zu bekommen. Wichtig ist, sorgsam zu arbeiten und es dem Jobcenter nicht zu einfach zu machen.

Wie lange dauert es bis ich einen Bescheid vom Jobcenter erhalte?

Für die Erstellung der meisten Bescheide hat das Jobcenter sechs Monate Zeit, deinen Antrag zu bearbeiten. Entscheidet dein Jobcenter über deinen Antrag nicht zu deinen Gunsten, erhältst du leider einen Ablehnungsbescheid. Kommt dein Jobcenter jedoch nicht innerhalb der sechs Monate seiner Pflicht nach, raten wir dir zu einer Untätigkeitsklage. Auch hier unterstützen wir dich gern und kostenlos.

Was muss ich bei einem Ablehnungsbescheid beachten?

Du musst unbedingt die Begründung des Ablehnungsbescheides lesen. Da ein Ablehnungsbescheid ein Verwaltungsakt ist, muss dieser eine schriftliche Begründung beinhalten. Diese Begründung erklärt, warum dein Antrag abgelehnt wurde. Du kannst dir zumindest sicher sein, dass Experten diese Begründung bis in das Detail bewerten können und dir sagen werden, was nun zu tun ist. Experten gibt es bei hartz4widerspruch.de.

Häufig ist es der Fall, dass die Berechnungsgrundlage deines Anspruchs völlig falsch herangezogen wurde. Ein Ablehnungsbescheid muss also nicht das Ende aller Tage bedeuten, hier hilft Rechtsberatung.

Wie kann ich einem Ablehnungsbescheid widersprechen?

Da ein Ablehnungsbescheid ein Verwaltungsakt ist, kannst du ihn per Widerspruch (Frist von einem Monat) an das Jobcenter oder notfalls per Klage angreifen.
Auch bei einem Ablehnungsbescheid hast du die Möglichkeit, diesen selbst zu prüfen und eventuell Widerspruch dagegen einzulegen. Wirklich wichtig ist, dass die Gründe der Ablehnung korrekt aufgelistet und erläutert sind – sei sorgsamer als das Jobcenter in der Ablehnung deines Antrages.

Um sich Stress zu sparen und Fehler aus Unwissenheit zu vermeiden, ist ein guter Anwalt wichtig. hartz4widerspruch.de beantragt für dich ganz automatisch und die Beratungshilfe, so dass alles für dich kostenlos bleibt.

Da es eine Widerspruchsfrist (1 Monat) gibt, ist es notwendig innerhalb dieser gegen den Ablehnungsbescheid vorzugehen. Nur so erhältst du die Leistungen, die dir zustehen.

Wer hilft mir, wenn ich einen Ablehnungsbescheid erhalten habe?

Um überhaupt Leistungen zu erhalten, musst du deinen Ablehnungsbescheid prüfen lassen. Das geht kostenlos dank der Beratungshilfe und sollte von Anwälten im Sozialrecht übernommen werden. hartz4widerspruch.de hat hier die Erfahrung und die richtigen Anwälte für dich.