Änderungsbescheid im SGB XII

Ein Änderungsbescheid ergeht immer dann, wenn sich Ihr Leistungsanspruch nach § 19 SGB XII verändert. Ein Änderungsbescheid bedeutet nicht grundsätzlich etwas Negatives. Sollte sich der Änderungsbescheid jedoch nicht zu Ihren Gunsten auswirken, ist es ratsam Widerspruch gegen diesen Bescheid zu erheben.

Wann erhalten Sie einen Änderungsbescheid?

Welche Bedeutung hat der Änderungsbescheid?

Was gilt es zu beachten?

Widerspruch gegen den Änderungsbescheid

Wer hilft bei der Einlegung des Widerspruchs?

Wann erhalten Sie einen Änderungsbescheid?

Ein Änderungsbescheid ergeht immer dann, wenn der aktuelle Bewilligungsbescheid nicht mehr der Richtigkeit entspricht. Dies ist immer dann der Fall, wenn sich an Ihrer Lebenssituation etwas verändert hat. Solch eine Veränderung kann z.B. ein Umzug in eine andere Wohnung darstellen.

Welche Bedeutung hat der Änderungsbescheid?

Ein Änderungsbescheid stellt eine nachträgliche Überprüfung Ihres Leistungsanspruches dar. Es wird daher festgelegt welche Leistungen nach dem SGB XII Ihnen aufgrund der Veränderung der Lebensverhältnisse zustehen.

Was gilt es zu beachten?

Wie bei jedem Bescheid müssen Sie auch bei einem Änderungsbescheid bezüglich Ihrer Leistungen nach dem SGB XII die Widerspruchsfrist von einem Monat beachten.

Wichtig:

Für die Fristwahrung des Widerspruchs ist nicht das Datum des Widerspruchs beachtlich, sondern das Datum an dem der Bescheid bei der Behörde eingeht.

Fernen müssen Sie immer darauf achten, dass Ihr Änderungsbescheid eine Rechtsbehelfsbelehrung enthält. Sollte diese nicht vorhanden sein, verlängert sich Ihre Widerspruchsfrist auf ein Jahr. Gleiches gilt für die Klagefrist.

Widerspruch gegen den Änderungsbescheid

Ein Änderungsbescheid über Leistungen nach dem SGB XII ist ein Verwaltungsakt. Gegen diesen können Sie Widerspruch einlegen. Was Sie bei einem Widerspruchsverfahren beachten müssen und wie dieses abläuft erfahren Sie hier.

Ein Widerspruch gegen einen Änderungsbescheid ist immer dann ratsam, wenn Ihnen das Jobcenter Ihre Leistungen nach dem SGB XII kürzt. Dies ist deshalb so wichtig, da Leistungen nach dem SGB XII gerade Ihrer Existenzsicherung dienen soll.

Wer hilft bei der Einlegung des Widerspruchs?

Damit Sie tatsächlich alle Leistungen nach dem SGB XII erhalten, die Ihnen auch zustehen, steht Ihnen die Möglichkeit zur Verfügung Ihren Bescheid von unseren Anwälten überprüfen zu lassen. Sie können uns Ihren Änderungsbescheid betreffend Ihrer SGB XII Leistungen daher gerne zukommen lassen. Die Überprüfung dieses Bescheides erfolgt kostenlos.

Wichtig:

Sollten die Widerspruchsfrist von einem Monat bereits verstrichen sein, besteht immer noch die Möglichkeit einen Überprüfungsantrag zu stellen. Die Behörde wird hierdurch verpflichtet Ihren Sachverhalt erneut zu überprüfen. Auch im Überprüfungsantragsverfahren wird ein Bescheid über die Leistungen nach dem SGB XII erlassen. Gegen diesen kann sodann wieder Widerspruch innerhalb eines Monats eingelegt werden.